FREIZEIT: Erste Fassung reicht nicht

Das neue Sportanlagenkonzept muss weiterentwickelt ­werden, wenn es seinen Zweck als Planungsinstrument erfüllen soll.

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Sportamtchef Peter Bär und Martin Leemann – er tritt heute die Nachfolge von Bär an – verfolgen konzentriert die Debatte. (Bild: Reto Martin)

Sportamtchef Peter Bär und Martin Leemann – er tritt heute die Nachfolge von Bär an – verfolgen konzentriert die Debatte. (Bild: Reto Martin)

Die Fraktionen im Grossen Rat nehmen das neue kantonale Sportanlagenkonzept (Kasak) positiv auf, fordern aber einige Vertiefungen und Präzisierungen. «Das Sportamt hat nun die Aufgabe, das Optimum aus dem Instrument herauszuholen», sagte Daniel Frischknecht (EDU, Romanshorn). Kilian Imhof (CVP, Balterswil) monierte, dass die «Sportanlagen in der Natur» nicht im Konzept erfasst seien. Joggen, Wandern, Velofahren sowie Schwimmen in natürlichen Gewässern würden zu den am häufigsten ausgeübten Sportarten gehören. Peter Schenk (EDU, Zihlschlacht) fielen als Hobbyaviatiker mehrere fehlerhafte Aufzählungen von Flugplätzen im Konzept auf. «Diese erste Fassung ist in erster Linie ein Inventar mit erst zaghaften Ausblicken», sagte Regierungsrätin Monika Knill. Es sei ausdrücklich gewünscht, das Instrument weiterzuentwickeln. Sie sagte: «Kasak hat im Thurgau einen Weckruf erwirkt.» (lsf)