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FREIHEITSENTZUG: Leicht steigende Zahlen

Im September 2017 sassen im Thurgau 29 Personen in Untersuchungshaft. Ausländer sind in der Überzahl.

Im Thurgau waren am Stichtag 6. September 2017 28 Männer und eine Frau in Untersuchungshaft. Das zeigt die neueste Statistik des Bundesamtes für Statistik zum Freiheitsentzug. Dieser sind auch Angaben zum Alter und zur Nationalität zu entnehmen. Zehn Untersuchungshäftlinge sind demnach zwischen 18 und 24 Jahre alt, 19 Personen sind älter als 24 Jahre. Ausländer sind in der Überzahl. Sechs Untersuchungshäftlinge haben einen ausländischen Pass, wohnen aber in der Schweiz. Zwölf Personen leben im Ausland oder ihr Wohnsitz ist unbekannt. Elf Personen verfügen über einen Schweizer Pass.

Diese Verteilung deckt sich mit der Situation in den anderen Kantonen. Von insgesamt 1 673 in Untersuchungshaft befindlichen Personen besitzen 381 einen roten Pass. Frauen sind in den Schweizer Untersuchungsgefängnissen in der Unterzahl: 112 Frauen stehen 1 561 Männern gegenüber, was einem Frauenanteil von 6,7 Prozent entspricht.

Im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (siehe Grafik unten) waren im Thurgau am Stichtag – dem ersten Mittwoch im September– jeweils 24 Personen in Untersuchungshaft. Die Zahlen bewegen sich zwischen 19 und 30 Personen. (seb)

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