FRAUENFELD: Zürcher planen Stadtkaserne der Zukunft

Zwölf Planerteams waren eingeladen, ihre Ideen zur Entwicklung und Umnutzung der Stadtkaserne einzureichen. Nun stehen die drei Siegerprojekte fest.

Merken
Drucken
Teilen
Die Stadtkaserne am Bahnhofsplatz. (Bild: Donato Caspari)

Die Stadtkaserne am Bahnhofsplatz. (Bild: Donato Caspari)

FRAUENFELD. Die Jury hat Ende September entschieden. Und der Stadtrat ist diesem Entscheid nun gefolgt. Die drei besten Projekte zur Umnutzung des Areals von Stadtkaserne, P+R-Halle und dem Oberen Mätteli stehen fest – und sie stammen allesamt von Stadtzürcher Architekten.

Auf den ersten Platz kam «all day long» von Park dipl. Arch. ETH SIA BSA und Prof. Dr. P. Ursprung (Architektur) sowie Müller Illien Landschaftsarchitekten GmbH. Es folgt «Ovid» von Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten, Studio Ilmar Hurkxkens (Landschaftsarchitektur) und Wüest & Partner (Immobilienökonomie) sowie auf dem dritten Platz «Lauf Moser, Lauf!» von Gmür & Geschwentner Architekten und Albiez de Tomasi GmbH (Landschaftsarchitektur). Die Namen der auserkorenen Büros stehen fest. Details zu den Projekten und zum Zeitplan macht die Stadt aber erst Mitte November öffentlich, wie einer gestern versandten Medienmitteilung zu entnehmen ist.

Nach über 150jähriger Nutzung durch das Militär kann die Stadt im Laufe der nächsten Jahre die Stadtkaserne im Baurecht übernehmen. Damit eröffne sich für die Stadt eine grosse Chance, bedarfsgerechte Nutzungen an sehr zentraler und gut erschlossener Lage zu ermöglichen, heisst in einer Mitteilung des Stadtrats. Deshalb wurden vergangenen Frühling zwölf Planerteams, davon zwei Nachwuchsteams, zu einem städtebaulichen Ideenwettbewerb eingeladen. Die eingereichten Projekte wurden von einer Jury prämiert, begleitet von Vertretern der Quartiervereine, des Gewerbevereins sowie des Industrie- und Handelsvereins der Region Frauenfeld.

Das Siegerteam kann die bauliche Neugestaltung der P+R-Halle zwischen Stadtkaserne und SBB-Trassee übernehmen. Zudem konnte eine mögliche bauliche Entwicklung auf dem Oberen Mätteli fixiert werden. Weitere Schritte bei der Umnutzung muss der Gemeinderat im Rahmen einer Botschaft bewilligen. Gemäss Programm dürfen die drei bestplazierten Teams Vertiefungsstudien einreichen. Das definitive Siegerprojekt zur Stadtkaserne soll im Sommer 2017 gekürt werden.

Alle eingereichten Projekte werden ab 15. November im Rahmen einer Ausstellung im Verwaltungsgebäude an der Promenadenstrasse (Glaspalast) präsentiert. Die Ausstellung ist während den Geschäftszeiten zugänglich. Es gibt auch öffentliche Führungen. (ma/red.)