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FRAUENFELD: Zeitkapsel leitet Bau des Stadthofs ein

Im Frühling 2019 soll die 30-Millionen-Überbauung auf dem ehemaligen Areal Schweizerhof eingeweiht werden. Gestern wurde der Grundstein gelegt.
Die Visualisierung zeigt, wie die Stadthof-Überbauung vis-à-vis dem Oberen Mätteli 2019 aussehen könnte. (Bild: PD)

Die Visualisierung zeigt, wie die Stadthof-Überbauung vis-à-vis dem Oberen Mätteli 2019 aussehen könnte. (Bild: PD)

Die Bulldozer und Bagger sind schon länger weg. Jetzt zeigen zwei rote Kräne, dass nach den Abbrucharbeiten an der Kreuzung Zeughaus- und Bahnhofstrasse ausschliesslich noch aufgebaut wird. Rund ein dreiviertel Jahr, nachdem die ersten Wände auf dem rund 5000 Quadrat- meter grossen Areal, ehemals Schweizerhof, eingerissen wurden, legten die Bauherren und Architekten gestern den Grundstein für die Überbauung Stadthof. Für rund 30 Millionen Franken entstehen vis-à-vis dem Oberen Mätteli 70 Mietwohnungen und Gewerberäume mit einer zweigeschossigen Tiefgarage. In der Mitte der vier vierstöckigen Mehrfamilienhäuser in Minergiestandard ist zudem ein begrünter Innenhof geplant.

Als symbolischen Akt vor versammelter Gesellschaft mit Anwohnern, Behörden, Bauherren, Architekten, Bauplanern und Handwerk-Unternehmern legten Sergio Bortolin, Geschäftsführer der Asga Pensionskasse Genossenschaft, und Felix Schmuckli von der Schmuckli Architekten AG eine Zeitkapsel in eine der Grundmauern. Die beiden dankten allen Beteiligten für die bisher gute Zusammenarbeit, ehe sie die Baubewilligung der Stadt, die Baupläne, einen Münzensatz von 2017, zwei Sackmesser, ein Asga-Prospekt sowie eine aktuelle Ausgabe der «Thurgauer Zeitung» in die Kapsel verpackten. Polier Giuseppe Greco betonierte die Kapsel mit Mörtel ein, bevor Bortolin und Schmuckli eine Tafel in der Wand befestigten mit der sichtbaren Aufschrift: «Stadthof Grundsteinlegung August 2017».

Dank für Geduld trotz der Abbrucharbeiten

Das Projekt sei ein Resultat einer rundherum guten Zusammenarbeit, betonte Schmuckli. Zuerst hätten die Arbeiten mit dem städtischen Hochbauamt funktioniert. «Vielen Dank, auch für die Leitplanken», scherzte Schmuck-li. Aber auch die unmittelbaren Anwohner hätten, vor allem mit den längeren und lärmigen Abbrucharbeiten, viel erdulden und Verständnis aufbringen müssen. «Ohne sie stünden wir heute nicht da, wo wir jetzt stehen», sagte Schmuckli. Dann blickte er mit Zuversicht voraus auf die nächsten rund 21 Monate, denn bis Ende Mai 2019 soll der Stadthof stehen. «Dann wollen wir ihn der Auftraggeberin termingerecht übergeben», sagte Schmuckli. Der Stadthof stünde nicht nur für Funktionalität, sondern auch für architektonische Ästhetik. «Wir schaffen physisches Erleben für Menschen, die sich im Stadthof wohlfühlen sollen.» Zudem fülle das Projekt die Überbauung mitten in der Stadt Frauenfeld mit Leben.

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

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