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FRAUENFELD: Wege für das Fussvolk ändern sich

Wegen Verbotstafeln ist nur noch ein Weg entlang des Stadtbachs möglich. Die Landbesitzer wehren sich gegen Velo- und Töfflifahrer. Auch in der Innenstadt gibt es Regeln für die Nutzung öffentlichen Grundes.
Samuel Koch

FRAUENFELD. Er schlängelt sich vom Huben hinab zwischen Neuhausen und Brotegg. Von der Teuchelwies plätschert das Wasser des Frauenfelder Stadtbachs unterirdisch bis zur Mündung in die Murg. Oberirdisch führt ein Weg entlang des Stadtbachs und bietet der Bevölkerung Idylle und Ruhe mitten in der Stadt.

«Durchgang verboten»

Auf Höhe Kirchweg führte bisher ein Fussweg anstatt geradeaus zur Unteren Weinackerstrasse über eine Brücke und durchs Grüne direkt bis zur Neuhauserstrasse. Dieser Durchgang ist jetzt nicht mehr erlaubt, denn sowohl bei der Brücke als auch bei der Neuhauserstrasse oberhalb des General-Weber-Kreisels stehen seit kurzem Tafeln mit der Aufschrift «Durchgang verboten».

Aufgestellt haben diese die privaten Besitzer, denn der Weg führt über deren Land. Dies bestätigen die Stadtverwaltung und auch die Landbesitzer auf Anfrage. «Dieser Weg liegt auf Privatgrundstück», heisst es bei letzteren. Zuletzt habe auf dem Weg vor allem die Frequenz deutlich zugenommen. «Fussgänger gehen ja noch, aber vermehrt fuhren Velos und auch Töffli dem Weg entlang.» Zudem würden die Landbesitzer bei einem Wegrecht auch haften und somit die Verantwortung tragen. Die Stadt empfiehlt den Fussgängern deshalb, entlang des offiziellen Stadtbachwegs zu spazieren. Dieser führt vom Kirchweg auf der südlichen Seite entlang des Stadtbachs in die Untere Weinackerstrasse und von dort weiter in die General-Weber-Strasse. Dazwischen ist eine «neue Wegverbindung auf öffentlichem Grund» erstellt worden, heisst es seitens der Stadt.

Mietverträge für Aussenplätze

Auch in der Frauenfelder Innenstadt gibt es Regeln für die Flächennutzung auf öffentlichem Grund. So können Restaurants wie etwa die Cittadella oder das Scharfe Eck Vorplätze für ihre Aussennutzung bei der Stadt mieten. «Die Nutzung ist aber kostenpflichtig», schreibt die Stadt. Zudem sei in Verträgen festgehalten, wie die Möblierung und die Gestaltung aussehen darf. So sei gerade bei der Erweiterung der Aussenwirtschaft beim Scharfen Eck abgesprochen und gesichtet worden. Seit der Einführung der Begegnungszone wird «grossen Wert auf ein hochwertiges Erscheinungsbild gelegt».

Die Begehung der Aussenplätze ist für Fussgänger grundsätzlich möglich. Es sei zwar erlaubt, über ihre gemietete Fläche der Cittadella in der Kirchgasse zu gehen, erwünscht sei es aber nicht, heisst es beim italienischen Restaurant auf Anfrage.

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