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FRAUENFELD: Teil 1 der Sanierung gelingt

Der regionale Abwasserverband verzichtet zu Gunsten der Wärme Frauenfeld AG auf insgesamt 200000 Franken. Jetzt liegt die Zukunft des Wärmerings in den Händen Frauenfelds und Winterthurs.
Mathias Frei

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch

Es ist eine kleine Etappe, aber eine wichtige, weil sie die erste ist auf der Sanierungs-«Tour de Wärmering». Die Delegierten des Abwasserverbands der Region Frauenfeld fällten den Entscheid vergangenen Donnerstag, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Der ARA-Verband beteiligt sich demnach an der Sanierung der Wärme Frauenfeld AG (WFAG). Zum einen verzichtet der Verband auf sein Aktienkapital von 125000 Franken. Andererseits verzichtet der Abwasserverband zu Gunsten der WFAG auf Mietgebühren für die Heizzentrale im Umfang von 75000 Franken.

«Es war unumstritten, dass wir Hand bieten wollten», kommentiert Verbandspräsident Thomas Müller den Entscheid der Delegiertenversammlung. Man sei sich einig gewesen, dass die Nutzung des Abwassers zur Wärmeproduktion sinnvoll sei. Einerseits fördere man damit eine nachhaltige Energietechnologie. Andererseits leiste man einen wichtigen Beitrag, «dass der Wärmering künftig in die Stadt Frauenfeld integriert und mit einer ausgeglichenen Rechnung betrieben werden kann». Damit die Sanierung und Übernahme der WFAG gelingt, «braucht es allerdings auch die Zustimmung der anderen Aktionäre, den Städten Frauenfeld und Winterthur», heisst es in der Medienmitteilung.

Der Rettungsplan für die finanziell schlingernde WFAG sieht vor, dass Frauenfeld (Aktienkapital: 300000 Franken) und Winterthur (200000 Franken) auf ihre Einlage verzichten. Zudem soll im Rahmen der Turnaround-Massnahmen ein Schuldenschnitt erfolgen.

Alle Aktionäre und Gläubiger verzichten

Der Frauenfelder Anteil beträgt 2,426 Millionen, Winterthur übernimmt 1,4 Millionen. Zudem verzichten der Kanton Thurgau und die TKB auf Zinsen auf der WFAG gewährte Darlehen.

Danach übernimmt die Stadt Frauenfeld die Aktiven und Passiven der WFAG. Das kostet 1,95 Millionen Franken. Sodann soll der Wärmering als neuer Geschäftszweig in die Frauenfelder Werkbetriebe integriert werden. Über die Kostenbeteiligung von gesamthaft 4,676 Millionen Franken entscheidet der Frauenfelder Gemeinderat in seiner Sitzung vom 5. Juli. Das letzte Wort hat danach das Stimmvolk. Das Abstimmungsdatum steht noch nicht fest. Auch in Winterthur muss das Stadtparlament Ja sagen. Dort geht es um 1,6 Millionen Franken. Bislang ist das Geschäft aber noch nicht traktandiert. Sicher ist, dass es nur bei einem Ja aus Winterthur eine Abstimmung in Frauenfeld gibt.

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