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FRAUENFELD: Streckenrekord und Prominenz

Die Innenstadt war Schauplatz für ein grosses Sportspektakel. Läufer aller Altersklassen schnürten dafür ihre Laufschuhe. Als Ehrenstarter betätigte Pepe Lienhard den Abzug und eröffnete die Rennen.
Christine Luley
Keiner zu klein, ein Läufer zu sein: Die Jüngsten absolvieren den Stadtlauf an der Hand ihrer Eltern. (Bild: Donato Caspari)

Keiner zu klein, ein Läufer zu sein: Die Jüngsten absolvieren den Stadtlauf an der Hand ihrer Eltern. (Bild: Donato Caspari)

Christine Luley

frauenfeld

@thurgauerzeitung.ch

Endlich geht’s los: um 15.45 Uhr starten Mädchen der Muki/Vaki-Gruppe. Die Jüngsten rennen an der Hand ihrer Eltern. Ihnen voraus fährt Nicole Scheuch mit dem Velo, und schaut, ob Passanten auf der Strecke sind. Eine Kollegin markiert den Schluss. Bei der katholischen Kirche begrüsst sie Thomas Kraft mit Alphornklängen. Freunde und Verwandte feuern den Nachwuchs an.

Die beiden Streckenhelfer Andreas Robl und Karl Sieber erinnern sich an die Geburtsstunde des Stadtlaufs. Auslöser war das Sponsoring für den Ausbau der Sportanlage auf der Kleinen Allmend. Vier Vereine waren 1980 als Organisatoren für die erstmalige Austragung verantwortlich.

Der Stadtlauf als «Anti-Aging-Programm»

Die ältesten Teilnehmer, Christian Vetsch mit Jahrgang 1934 und Gregorio Sablone, Jahrgang 1937, beweisen, dass Laufen ein gutes «Anti-Aging-Programm» ist. Die beiden starten mit neun anderen in der Kategorie M70 plus und benötigen nur gut doppelt so lange wie der 26-jährige Sieger Patrik Wägeli. Dabei bewegen sie etwas für sich, für ihre Gesundheit und für andere.

Um 16.40 Uhr fällt der Startschuss auf dem Mätteli für den Lauf der Schüler U10. Roland Reinhart ist seit 20 Jahren für das Startprozedere verantwortlich. Dieses Jahr assistiert ihm Pepe Lienhard, denn Sämi Schmid, «der schnellste Pöstler von Frauenfeld», fragte seinen einstigen Zustellungskunden: «Würdest du den Startschuss für uns machen?» Der Musiker sagte gleich zu: «Aus Freundschaftsdienst und weil man Sport aus Überzeugung fördern muss», sagt er.

Am Stadtlauf sind nebst dem «normalen Volk» auch Politiker und Prominente vertreten. Auf der Liste der Läufer finden sich Jakob Stark und Anders Stokholm. Viktor Röthlin verteilt Kindern Autogramme. Der ehemalige Marathon-Europameister ist der Einladung seines Autosponsors gerne gefolgt: «Der Stadtlauf war mir zwar ein Begriff, aber ich war noch nie hier.»

Die Moderatorin kündigt um 18 Uhr den Hauptlauf an. Der Favorit und Vorjahressieger Patrik Wägeli kann das Rennen für sich entscheiden und stellt mit 22:13,9 Minuten für die 7200 Meter einen Streckenrekord auf. Gefolgt von Florian Röser vom TV Konstanz. Bei den Frauen siegte Livia Wespe vor Claudia Meili, beide vom SC Diemberg. Gewonnen haben letztlich alle, die teilgenommen haben. Sichtbar ist es bei den Kindern. Sie strahlen und tragen stolz ihre Medaillen um den Hals.

Vollständige Ranglisten unter: www.frauenfelder-stadtlauf.ch

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