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FRAUENFELD: Sportwoche: Hauptsache Bewegung

Seit Jahren organisiert die Stadt während der Sportferien die Aktivsportwoche. Ob auf der Eisbahn oder im Hallenbad, daheimgebliebene Schüler kommen in den Genuss vergünstigter Eintrittspreise.
Samuel Koch
Der siebenjährige Kay fährt auf dem Eisfeld seinen Schwestern Aylin und Mayla davon. (Bilder: Andrea Stalder)

Der siebenjährige Kay fährt auf dem Eisfeld seinen Schwestern Aylin und Mayla davon. (Bilder: Andrea Stalder)

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

Die Begeisterung steckt an. Die dreijährige Mayla gleitet unsicher übers Eis, gekleidet im Skidress, ausgerüstet mit Handschuhen und Helm. Vorsichtig Schritt um Schritt, die Stützhilfe hält sie zur Sicherheit immer in der Hand. Trotzdem strahlt das Mädchen über beide Ohren. Ihre Geschwister, die achtjährige Aylin und der siebenjährige Kay sind schon etwas weiter und bedürfen auf dem Aussenfeld der Frauenfelder Kunsteisbahn keiner Unterstützung mehr von Mami Jeannine.

Familie Greutmann nutzt die Aktivsportwoche des städtischen Amts für Freizeitanlagen und Sport, die es jährlich während der Sportferien organisiert. Während neun Tagen erhalten Schülerinnen und Schüler auf der Eisbahn und dem Hallenbad vergünstigten Eintritt für fünf Franken. «Eigentlich spiele ich lieber Unihockey», sagt der siebenjährige Kay, während er sich mit den Händen an der Bande Halt gibt. Papi André Greutmann beobachtet seine Familie beim Eislaufen abseits der Eisfläche: «Wer weiss, vielleicht will er eines Tages doch einmal noch Eishockey ausprobieren.» Sie kämen gerne zur Frauenfelder Aktivsportwoche, auch wenn die Greutmanns in Dettighofen wohnen. «Im vergangenen Jahr hat es stark geschneit, da zeigt sich das Wetter heuer deutlich von der besseren Seite», meint Vater Greutmann. Tags zuvor war seine Familie noch im bündnerischen Obersaxen Skifahren, heute gleiten sie übers Eis. «Wir sind gerne aktiv unterwegs und betätigen uns sportlich», sagt Greutmann.

Vor allem vormittags viel Platz auf dem Eis

Durch die Lautsprecher erklingt Musik, welche nur ab und an von Kinderjauchzen oder dumpfen Kufenkratzern übertönt wird. Etwas lauter geht es in der Eishalle drinnen zu und her, die bei gutem Wetter alleine den Eishockeyspielern vorbehalten ist. Der dreijährige Nico – kaum alt genug, um laufen zu können – gleitet in Eishockey-Vollmontur, im Fantrikot des HC Thurgau, der Nummer 9 und der Aufschrift Küng übers Eis. Auch der ehemalige HCT-Profi Andreas Küng nutzt die Gelegenheit der Aktivsportwoche mit seiner Familie. «Es macht Spass, und vor allem sind wir fast die Einzigen heute Vormittag», sagt Küng, der seine Profi-Schlittschuhe vor einem Jahr an den Nagel gehängt hat und sich heute der Ausbildung des Frauenfelder Nachwuchshoffnungen widmet. Auch seine Kinder Svenja (8), Rico (6) – und eben Nico – spielen beim EHC Frauenfeld oder besuchen die Hockeyschule. Eishockey mache Spass, sagt Rico, der seine Schlittschuhe für die Frauenfelder Bambini schnürt. «Wir trainieren zweimal pro Woche», sagt er. Trotz Begeisterung fürs Eishockey würde er jetzt aber lieber im Restaurant zu Mittag essen. Mami Franziska schmunzelt.

Ob drinnen oder draussen, die Eisfelder sind trotz optimalem Wetter spärlich besetzt. Am Morgen sei der Andrang jeweils eher dürftig, meint Eismeister Michael Frauenknecht. «Dafür zieht es am Nachmittag an.»

Aktivsportwoche: Noch bis am So, 4. Februar. Wichtige Infos und Öffnungszeiten im Internet unter: www.bit.ly/2GvcXwh

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