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FRAUENFELD: Spitalradio sucht Spender

Bis 2020 wird das Bettenhaus des Kantonsspitals abgerissen. Darin befindet sich auch das hausinterne Radio S, welches neue Räumlichkeiten bekommt. Auch benötigt es modernere Technik, welche teilweise durch Crowdfunding finanziert werden soll.
Radio-S-Präsidentin Nina Gräub im alten Studio im Stockwerk P des Kantonsspitals. (Bild: Christian Ruh)

Radio-S-Präsidentin Nina Gräub im alten Studio im Stockwerk P des Kantonsspitals. (Bild: Christian Ruh)

«Unsere momentanen Geräte sind veraltet. Fast alles ist noch analog», sagt Nina Gräub, Präsidentin des Vereins Radio S. Der ehrenamtliche Radiosender befindet sich im Stockwerk P des Kantonsspitals, das Studio ist nur circa 6,25 Quadratmeter gross. Beim Rückbau des Bettenhauses wird dieses Stockwerk abgerissen. Radio S bekommt ein neues Studio von rund 20 Quadratmetern im Keller des Spitals. Die Räumlichkeiten sind also nicht das Problem – die Ausrüstung schon. «Unsere Gerätschaften werden zum Umzugstermin bereits 10 bis 15 Jahre alt sein.»

Für das neue Studio werden neue Computer, Mikrofone, Mischpulte und Möbel benötigt. «Das Ziel ist es, dass wir mit dieser Ausrüstung den Radiobetrieb für mindestens zehn Jahre sicherstellen können», meint Nina Gräub. Dafür müssen es sehr ­robuste Gerätschaften sein. Die Neuanschaffung der gesamten Studioausrüstung bringt Kosten von rund 98000 Franken mit sich, 45000 davon sollen bis En­de Dezember durch die Crowd­funding-Website funders.ch finanziert werden. «Wir versuchten, moderne Möglichkeiten wie Facebook und Twitter miteinzubeziehen»,sagt Gräub. So kamen die Vereinsmitglieder auch auf die Crowdfunding-Idee. Ausserdem starteten sie seine eigene Spendenaktion, bei der sie Firmen, Stiftungen und Regierungen nach Spenden anfragten. «Das Crowdfunding hat gut angefangen, aber mittlerweile stagniert es bei etwa 3000 Franken. Wir versuchen jetzt, über die sozialen Medien das Projekt an die Leute zu bringen», meint Gräub.

Radioempfang ausserhalb des Spitals

Radio S sendet bereits seit 1980. Seit 2003 gibt es ein ununterbrochenes Programm. Diverse Musikstile inklusive eines zweieinhalbstündigen Wunschkonzerts, Hörspielen und am Sonntag einer Übertragung des Gottesdienstes, immer abwechselnd katholisch und reformiert, gehören dazu. «Wir haben viele Rückmeldungen bekommen, dass die Zuhörer den Gottesdienst auch zu Hause hören wollen», sagt Nina Gräub. Momentan empfängt man den Sender nur im Spital und im ­Alterszentrum Park. Eines der ­zukünftigen Ziele im neuen Studio ist deswegen auch die Möglichkeit, Radio S per Streaming auf der Website empfangen zu können.

Christian Ruh

christian.ruh@thurgauerzeitung.ch

Spenden unter:

www.funders.ch/radio-swww.radio-s.ch

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