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FRAUENFELD: Sorgen trotz positiver Zahlen

Sowohl Primar- als auch Sekundarschule schliessen ihre Rechnung besser ab als vorgesehen. Die steigenden Beträge in den kantonalen Finanzausgleich dämpfen jedoch die Freude über das Ergebnis.
Samuel Koch
Die Visualisierung des Siegerprojekts «Pelican» für den neuen Doppelkindergarten Brotegg. (Bild: PD)

Die Visualisierung des Siegerprojekts «Pelican» für den neuen Doppelkindergarten Brotegg. (Bild: PD)

Samuel Koch

samuel.koch

@thurgauerzeitung.ch

Die Sorgenfalten werden nicht kleiner. «Zwar haben wir gute Abschlüsse, aber wir wollen den Frauenfeldern auch gerne wieder einmal etwas zurückgeben», sagt Schulpräsident Andreas Wirth am Montag an der Medienorientierung zu den letztjährigen Rechnungsabschlüssen. Damit meint er die steigenden Beiträge der Frauenfelder Schulen an den Finanzausgleich. Im vergangenen Jahr steuerten sie rund 6,6 Millionen Franken in den kantonalen Topf bei. Gerade bei der Sekundarschule schenke der Anteil ein, so beträgt die Abgabe rund 5,88 Millionen Franken, was rund einem Fünftel des Gesamtbudgets entspricht. «Wir sind bereit, zu zahlen, und wollen nicht jammern», sagt Wirth. Es sei aber wünschenswert, dass das Verhältnis wieder ausgeglichen werde. Die kürzliche Vernehmlassung der Regierung stimmt Wirth positiv, dass sich die Lastenverteilung bald wieder ändert – auch zu Gunsten Frauenfelds. «Wir haben unsere Meinung gesagt, jetzt liegt der Ball beim Regierungsrat», sagt er. Das letzte Wort haben wird schliesslich der Grosse Rat.

Trotz der Beiträge schliessen sowohl Primar- als auch Sekundarschule mit soliden Ergebnissen ab. «Das ist erfreulich und stimmt uns positiv für die Zukunft», sagt Wirth. Auch deshalb winkt bei der Sek für 2019 eine Steuersenkung.

Geld für Bauprojekte im Erneuerungsfonds äufnen

Bei der Primarschule steht bei Gesamtausgaben von rund 34,37 Millionen ein Gewinn von rund 1,28 Millionen Franken zu Buche, womit das Ergebnis um rund 1,2 Millionen Franken besser abschliesst als prognostiziert. «Bei allen Aufwandpositionen sind die Beträge tiefer als budgetiert», erläutert Finanzchef Christian Schwarz. Aber auch die Erträge blieben unter den Erwartungen, etwa die Steuereinnahmen (rund 163000 Franken tiefer als im Budget). Die Investitionsrechnung verzeichnet Ausgaben von rund 1,52 Millionen Franken. Der Gewinn wird grösstenteils als Vorfinanzierung für die anstehende Sanierung der Schulanlage Schollenholz im neuen Erneuerungsfonds geäufnet. «So haben wir ein schönes Polster, um die bevorstehenden Investitionen ohne Steuererhöhung zu verkraften», resümiert Andreas Wirth.

Mit einem Überschuss von rund 1,5 Millionen Franken bei Gesamtausgaben von rund 26,93 Millionen Franken resultiert bei der Sek ein noch besseres Ergebnis. Ursprünglich vorgesehen war ein Gewinn von rund 115000 Franken. Verantwortlich dafür sind einerseits höhere Erträge, unter anderem aus Steuereinnahmen. «Andererseits schneiden ausser dem steigenden Beitrag in den Finanzausgleich auch hier alle Aufwandpositionen tiefer ab als budgetiert», sagt Christian Schwarz. In der Investitionsrechnung verzeichnet die Sek Ausgaben in Höhe von rund 3,87 Millionen Franken. Der Gewinn fliesst überwiegend in die Vorfinanzierung zur Sanierung der Schulanlage Auen. Wohingegen bei der Sek ein Nettovermögen von rund 11,25 Millionen Franken zu Buche steht, liegt die Verschuldung der Primarschule bei rund 5,63 Millionen Franken.

Hinweis

Über den Baukredit für den Doppelkindergarten Brotegg und die Rechnungen 2017 der Schulen Frauenfeld befinden die Stimmbürger am 10. Juni an der Urne.

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