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FRAUENFELD: Sammeln und gedenken für Notleidende

Die diesjährigen Erlöse aus den Aktionen Brot für alle und Fastenopfer kommen erneut Hilfsprojekten in Nigeria und Madagaskar zugute. Der Startschuss fällt am Sonntag mit dem ökumenischen Gottesdienst.
Sie teilen sich Brot vor den Plakaten der Fastenzeit: Alex Hutter, Rose-Marie Macher, Peter Baumann, Vreni Dietemann, Verena Fankhauser, Christof Kaiser, René Oettli und Edith Heiniger. (Bild: Samuel Koch)

Sie teilen sich Brot vor den Plakaten der Fastenzeit: Alex Hutter, Rose-Marie Macher, Peter Baumann, Vreni Dietemann, Verena Fankhauser, Christof Kaiser, René Oettli und Edith Heiniger. (Bild: Samuel Koch)

«Werde Teil des Wandels» – so lautet das diesjährige Motto der ökumenischen Aktionen Brot für alle und Fastenopfer. Das aktuelle Plakat ziert eine afrikanische Frau mit einem Korb voller Früchte auf dem Kopf, die aus tausenden von Menschen gebildet wurde. «Gemeinsam für eine Welt, in der alle genug zum Leben haben», heisst der Slogan.

Im Rahmen einer Medienorientierung erläutert Christof Kaiser von der Frauenfelder Arbeitsgruppe die Aktionen während der Fastenzeit: «Wenn viele Menschen viele kleine Dinge tun, passiert etwas Grosses.» Einerseits gehe es nur gemeinsam, das Gleichgewicht zwischen wohlhabenderen Ländern wie der Schweiz und weniger privilegierteren wie Indien oder afrikanischen Ländern auszugleichen. Andererseits ruft die Arbeitsgruppe zur Erhaltung der Schöpfung auf.

Weil sich die Hilfsprojekte im Zweijahresrhythmus ändern, bleiben sie dieselben wie im Vorjahr. «Brot für alle» unterstützt heuer erneut Notdürftige in Nigeria, die unter der Terrormiliz Boko Harram leiden. Schätzungen beziffern die Zahl der Todesopfer im Nordosten des Landes auf über 20000, über 2,6 Millionen wurden vertrieben. Es mangelt an vielem, vor allem Kleinkinder sowie schwangere Frauen sind von Mangelernährung betroffen. Mithilfe der «Kirche der Geschwister» EYN setzt sich das Projekt für Vertriebene, deren Umgang mit Traumata sowie die Sicherung der Grundbedürfnisse ein. «Die Hilfe gilt allen ungeachtet der Religion oder der ethnischen Zugehörigkeit», meint Christof Kaiser.

«Fastenopfer» setzt sich erneut für hilfsbedürftige Menschen in Madagaskar ein, die Teil der wirtschaftlichen und politischen Krise sind. Die unterstützten Projekte wenden sich direkt an Arme, die sich zu Spargruppen zusammenschliessen. Die Betroffenen legen regelmässig einen kleinen Beitrag in eine gemeinsame Kasse, womit sie sich in Notlagen aushelfen.«Damit sind die Familien nicht mehr auf Geldverleiher angewiesen, die bis zu 300 Prozent Zins verlangen», sagt Kaiser. Den Anfang zu den diesjährigen Fastenaktionen macht wie immer der ökumenische Gottesdienst am kommenden Sonntag (siehe Kasten). Danach finden unter anderem auch wieder die Suppentage im Pfarreizentrum Klösterli statt. An Tag 1 gibt es Gelbe Mehlsuppe, dann eine Gemüsesuppe und am dritten Tag eine Bündner Gerstensuppe ohne Speck. (sko)

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