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FRAUENFELD: Routiniert in den Sommer

Ab heute ist der Aussenbereich der Badi wieder geöffnet. Die Betreiber hoffen auf Wetterglück und auf unfallfreie Tage. Nebenbei laufen die Planungen für die umfangreiche Hallenbadsanierung weiter.
Samuel Koch
Es ist alles bereit für die Badegäste: Andreas Frei, Leiter Bad, und Fabrizio Hugentobler, Amtsleiter Freizeitanlagen und Sport, auf der Anlage des Freibades. (Bild: Samuel Koch)

Es ist alles bereit für die Badegäste: Andreas Frei, Leiter Bad, und Fabrizio Hugentobler, Amtsleiter Freizeitanlagen und Sport, auf der Anlage des Freibades. (Bild: Samuel Koch)

Samuel Koch

samuel.koch

@thurgauerzeitung.ch

Ob Petrus will oder nicht – ab heute Dienstag, 1. Mai, beginnt die Sommersaison im Frauenfelder Hallen-, Frei- und Sprudelbad. Im Vergleich zum Vorjahr, als Frau Holle noch Ende April ihr Kopfkissen ausschüttelte, und es noch bis ins Flachland schneite, stehen heuer die Vorzeichen auf Sommer. Der April macht dieses Jahr nicht nur was er will, sondern er beschert vor allem gutes Wetter. Unabhängig davon beträgt die Wassertemperatur in den Aussenbecken 23 Grad. «Letztes Jahr hatten wir Probleme, dass die Wärmepumpe ab acht Grad Lufttemperatur abstellte», sagt Andreas Frei, Leiter des Hallen-, Frei- und Sprudelbads.

Heuer ist alles bereit, die Sommersaison kann beginnen. «Wir wissen genau, was es braucht», sagt Frei routiniert, der schon seit 1999 die Wechsel zwischen Winter- und Sommersaison mitmacht. «Eigentlich machen wir einfach nur die Türen nach draussen auf», sagt er salopp. Ob wegen des schönen Aprils viele Stammgäste angefragt haben, ob das Freibad schon früher öffnet, verneint er. «Das ist immer so eine Sache, irgendwo müssen wir einfach eine Grenze ziehen.» Schönes Wetter zu definieren, sei schlicht unmöglich und von subjektiver Natur. Verglichen mit dem Vorjahr habe sich auf diese Sommersaison hin wenig geändert. «Wir halten uns sicher etwas zurück wegen der geplanten Hallenbad-Sanierung», sagt Frei. Mit seinem Team, das ebenfalls in den Startlöchern steht, hofft er auf einen beständigen Sommer ohne lange Regenphasen.

Ziel für Freibad-Saison liegt bei 150000 Besuchern

Ähnliche Erwartungen hegt auch Fabrizio Hugentobler. Der Amtsleiter für Freizeitanlagen und Sport wünscht sich, dass sich schöne und schlechte Tage nicht dauernd abwechseln. «Es braucht eine Periode von mehreren Tagen hintereinander, dass wirklich viele Gäste ins Freibad kommen», sagt er. Im Juni 2012 beispielsweise verzeichnete die Statistik insgesamt 50000 Besucher innerhalb nur eines Monats. Im Durchschnitt kommen pro Saison 150000 ins Freibad, zusammen mit dem Hallenbad liegt der Schnitt jährlich bei 300000 Besuchern. «Wenn wir diese Zahlen übersteigen, sind wir sicher zufrieden», sagt Hugentobler. Wie jedes Jahr achten die Bademeister auf die Sicherheit der Besucher. Kinder bis zum Alter von 8 Jahren dürfen nur in Begleitung ihrer Eltern in die Badi. Verschärft habe sich das Thema nicht, «aber mit dem Eintrittsgeld verlieren die Eltern nicht automatisch ihre Aufsichtspflicht», betont er.

Sofern das Wetter mal nicht mitspielt, bleibt das Hallenbad offen – bis auf drei Wochen während der Sommerferien. Dann nämlich stehen Revisions- und Reinigungsarbeiten an. Wegen der bevorstehenden Hallenbad-Sanierung drücken Hugentobler und sein Team jedoch ein bisschen aufs Bremspedal.

Ingenieure reduzieren Prüfintervall für Hallendach

Erst vor knapp zwei Wochen sagte der Gemeinderat Ja zur Strategie des Stadtrates, das sanierungsbedürftige Hallenbad für rund 33 Millionen Franken an gleicher Stelle neu zu bauen. Zudem steht ein Architekturwettbewerb bevor, ehe Parlament und Stimmvolk schliesslich über Projektierungs- und Baukredit befinden werden. «Zusammen mit Ingenieuren prüfen wir dieses Jahr wieder die Dachkonstruktion», sagt Fabrizio Hugentobler. Der Prüfintervall der per Jahr 2020 abgeschätzten Dachkonstruktion durch Fachpersonen wird kleiner, um die Sicherheit für Besuchende stets zu garantieren.

Mit völliger Routine geht deshalb auch Andreas Frei heuer nicht in die Sommersaison. «Wir arbeiten derzeit am Raumprogramm», sagt er. Das sei als Rahmenprogramm für den bevorstehenden Architekturwettbewerb not- und aufwendig. Die Besucher tangiert das aber nicht.

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