FRAUENFELD: Ross und Reiter im Regen

Noch vor dem Pfingstrennen haben sich auf der Grossen Allmend in Frauenfeld Spring- und Dressurreiter sowie Gespannfahrer gemessen – und mit tiefem Terrain gekämpft.

Stefan Hilzinger
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Hindernisspringen im Regen gestern auf der Grossen Allmend. (Bild: Stefan Hilzinger)

Hindernisspringen im Regen gestern auf der Grossen Allmend. (Bild: Stefan Hilzinger)

FRAUENFELD. Tiefes Terrain ist nicht jedermanns Sache. «Das ist nur etwas für die Zähen», sagt Karin Brägger vom Reitverein Frauenfeld und Umgebung. Seit Donnerstag ist die Grosse Allmend die temporäre Heimat von Hunderten Pferdesportlern verschiedenster Disziplinen. Doch der starke und anhaltende Regen hat einigen die Lust an der Teilnahme genommen. Nicht alle Angemeldeten sind zu den verschiedenen Konkurrenzen erschienen. Doch die Stimmung neben dem Parcours und im Festzelt ist gut. Lange Mäntel, breite Hüte und hohe Stiefel schützen so gut es geht. Man nimmt die feuchte Bescherung mit Humor und Sportlichkeit.

Zehnter Gemeinde-Cup

Spring- und Dressurreiter sowie die Gespannfahrer sind seit Donnerstag im Frauenfelder Pferdesportzentrum auf der Grossen Allmend zu Gange. Am Montag findet dann das traditionelle Pfingstrennen statt. Es sind neun Pferderennen angesagt. Das höchstdotierte ist der Grosse Preis der Thurgauer Kantonalbank mit einer Preissumme von 20 000 Franken. Weniger um Preisgeld als um Lob und Ehre geht es beim zehnten Gemeinde-Cup, der um 13 Uhr den Auftakt macht. In diesem Flachrennen über 1600 Meter kämpfen zwölf Reiter aus den Gemeinden der Region Frauenfeld um den Sieg.

www.pferderennen-frauenfeld.ch