FRAUENFELD: Pokémon, Sie sind verhaftet!

Sie jagen Verkehrssünder, Randalierer und Verbrecher. Und neuerdings auch virtuelle Unruhestifter. Das Pokémon-Go-Fieber macht selbst vor der Kantonspolizei Thurgau nicht Halt. Der neuste Fahndungserfolg der Gesetzeshüter: Sie haben ein Zubat geschnappt.

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Erwischt: Das Zubat ist in Gewahrsam. (Bild: Kapo TG/Facebook)

Erwischt: Das Zubat ist in Gewahrsam. (Bild: Kapo TG/Facebook)

FRAUENFELD. Seine Markenzeichen sind messerscharfe Zähne, grosse Ohren, zwei Flügel - und es ist giftig. Grund genug also für die Kantonspolizei Thurgau, gegen das Zubat vorzugehen und es die ganze Härte des Gesetzes spüren zu lassen - hatte sich doch das Wesen dreisterweise während der Mittagspause in der kantonalen Notrufzentrale in Frauenfeld verschanzt, wie die Polizei via Facebook mitteilt.

Nur dank des beherzten Eingreifens eines mit einem Smartphone bewaffneten Polizisten konnte das Zubat eingefangen werden: Durch einen gezielten Schuss mit dem Pokéball wurde die Kreatur, die einer Fledermaus ähnelt, unschädlich gemacht. Was das Zubat nun erwartet, ist unklar. Gut möglich, dass es zu einem Golbat oder gar einem Iksbat wird. Und dass alle Thurgauer Polizisten demnächst die Pokémon-Go-App vor Arbeitsbeginn deinstallieren müssen. (red.)