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FRAUENFELD: Neue Zeiten fürs Rendez-vous

Vieles wird anders mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018. Die neuen Abfahrtszeiten der Schnellzüge haben positive Auswirkungen auf den städtischen ÖV. Die Stadtbusse fahren nämlich noch dichter.
Mathias Frei
Stadtrat Urs Müller und Urs Ambühl, Leiter der Stadtbus-Verwaltung, wünschen «Bus bald». (Bild: Mathias Frei)

Stadtrat Urs Müller und Urs Ambühl, Leiter der Stadtbus-Verwaltung, wünschen «Bus bald». (Bild: Mathias Frei)

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch

Frauenfelder Pendler, aufgepasst! Die Schnellzüge nach Zürich fahren neu sechs Minuten später ab. Und sie kommen fünf Minuten früher von Zürich her an. Die Zürcher Durchmesser­linie ist daran schuld. Die Änderungen werden auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2018 wirksam. Damit der städtische ÖV den Anschluss nicht verpasst, hat die Stadt das Stadtbuskonzept 2019 erarbeitet. Gestern stellten Urs Ambühl, Leiter der Stadtbus-Verwaltung, sowie Stadtrat Urs Müller als Vorsteher des Departements für Bau und Verkehr die Neuerungen vor. Beschlossene Sache sind die neuen Fahrpläne in Frauenfeld aber noch nicht. Denn bis 20. August läuft dazu eine Vernehmlassung.

Konkret werden die Abfahrtszeiten der Busse um rund neun Minuten verschoben. Daraus ­ergibt sich, dass es neue Zeiten fürs Rendez-vous gibt, also den Moment, in dem alle Busse am Bahnhof sind. Neu kann man um .15 und um .45 Uhr gross umsteigen. So bleibt auch in Zukunft der Anschluss vom Stadtbus auf den Schnellzug und umgekehrt gewährleistet.

Lücken im 15-Minuten-Takt werden geschlossen

Das hat positive Folgen. Damit die Stadtbus-Linie 3 (Plättlizoo– Oberwiesen) weiterhin guten Anschluss hat, fahren die Busse neu auch in Nebenverkehrszeiten im 15-Minuten-Takt statt bisher alle 30 Minuten. Der Ast Plättlizoo wird neu auch samstags im 15-Minuten-Takt geführt. Ebenfalls am Samstag werden auf der Linie 1 (Sonnmatt–Bühl) Lücken im Viertelstundentakt geschlossen. Kommt hinzu, dass mit den Hauptlinien 1 bis 3 der Anschluss an den ersten Schnellzug nach Zürich um 5.48 Uhr sichergestellt ist. Weiter ist die Breitenstrasse abends und sonntags neu über die Linie 31 erschlossen. Und die Linien 4 (Huben) sowie 5 (Im Alexander) bleiben zwar im Halbstundentakt, fahren aber neu ganztags zur gleichen Zeit ab. Ebenfalls geprüft wurde die Stadtbuserschliessung von Gerlikon und Erzenholz. Aus Kosten-Nutzen-Gründen wurde dies aber verworfen. Es bleibt beim Postauto und beim 30-Minuten-Takt. Bei beiden Quartieren verbessert sich aber der Anschluss an die Schnellzüge (Erzenholz) respektive S-Bahn (Gerlikon).

Die geplanten Ausbaumassnahmen können zwar mit der bestehenden Flotte (zwölf Busse) realisiert werden, haben aber Brutto-Mehrkosten von jährlich 170000 Franken zur Folge. Der Gemeinderat muss deshalb im März 2018 darüber befinden. Urs Ambühl rechnet aber dank Mehreinnahmen vom Tarifverbund Ostwind mit einem gleichbleibenden Nettoaufwand.

Wie Stadtrat Urs Müller sagt, ist im Rahmen des Mobilitätskonzepts auch ein Stadtbuskonzept 2030 in Arbeit. Im Zentrum steht ein etappierter Ausbau, um 40 Prozent des prognostizierten Mehrverkehrs aufnehmen zu können. Im Zentrum stünden dabei Netzanpassungen, die Fahrzeuggrösse und der Taktintervall. Dafür brauche es aber zusätzliche Busse und entsprechend ein grösseres Depot. Zudem beschäftige man sich auch mit der zukünftigen Antriebstechnologie.

Die Vernehmlassung läuft vom 5. Juli bis 20. August. Die Fahrplanentwürfe sind zu finden auf www.frauenfeld.ch/stadtbus.

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