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FRAUENFELD: Mit Pfeilbogen in die Halle gezogen

Gestern führte der Bogenschützenverein Polygon zum ersten Mal ein Hallenturnier in der Rüegerholzhalle durch. Es war die letzte Vorbereitung für die Hallen-Schweizer-Meisterschaften in Wil.
Désirée Wenger
Die Bogenschützen mit ihren rund vier Kilogramm schweren Compound-Bögen. (Bild: Reto Martin)

Die Bogenschützen mit ihren rund vier Kilogramm schweren Compound-Bögen. (Bild: Reto Martin)

Désirée Wenger

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

Konzentration, Ruhe und Geduld seien die wichtigsten Eigenschaften beim Bogenschiessen, sagte Beat Bruderer, Präsident des Bogenschützen Vereins Polygon und Mitglied des Organisationskomitees für das erste Frauenfelder Hallenturnier. Tatsächlich war es auffallend ruhig in der Rüegerholzhalle, wo gestern bereits ab neun Uhr morgens die Pfeile flogen. Das Hallenturnier war trotz gleichzeitig in Ungarn stadtfindender Europameisterschaft gut besucht. Viele der über 100 Bogenschützen im Alter zwischen sieben und siebzig Jahren nutzten das gestrige Turnier zur Vorbereitung auf die Hallen-Schweizer-Meisterschaften, die im März in Wil stattfinden.

Es gab auch Anmeldungen aus Deutschland, Österreich und Lichtenstein «Wir sind somit fast schon international», sagte Bruderer mit einem Schmunzeln. In der Halle waren zwanzig Zielscheiben aufgestellt. Jeder Bogenschütze hatte zwei Läufe mit jeweils sechs Runden à fünf Pfeilen, um sein Können unter Beweis zu stellen. Die fünf Pfeile müssen innerhalb von einer vierminütigen Zeitlimite abgefeuert werden. Erwachsene schiessen aus 18,3 und Kinder aus 9, 15 Metern Entfernung. «Je nach Bogenkategorie werden Geschwindigkeiten zwischen 100 und 400 Kilometern pro Stunde erreicht», erklärte Bruderer. Für die drei Besten in den Kategorien der Erwachsenen warteten kulinarische Leckereien, für die Sieger unter den Junioren eine Trophäe. «Zudem bekommt jeder Schütze eine Kette mit einer von unserem Trainer geschnitzen Pfeilspitze geschenkt», sagt Bruderer.

Mit Paintball in denselben Topf geworfen

Der Startschuss für das Hallenturnier sei dem OK geglückt. «Bis jetzt ist alles super gelaufen», sagte Bruderer. Bis 2014 organisierte Polygon jeweils ein 3D-Turnier auf der Allmend, bei dem dreidimensionale Kunststofftiere als Zielscheiben dienen. Das neue Waldgesetz führte zum Verbot des Turniers. «Wir wurden mit Sportarten wie Paintball in den gleichen Topf geworfen. Dabei ist Bogenschiessen ein ruhiger Sport, bei dem nichts verwüstet wird», erklärte der Frauen- felder Stadtpräsident Anders Stokholm, der zudem Präsident der Eschenzer-Bogenschützen ist. Um sich für ein Outdoor-Turnier stark zu machen, seien die Vereine im Dialog miteinander. Bruderer ergänzt: «Bis dahin wollen wir mit dem Indoor-Turnier eine neue Tradition einläuten.»

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