FRAUENFELD: Mehr Platz für Heu und Stroh

Der Plättli-Zoo will auf seinem Gelände eine Lagerhalle erstellen. Sie soll rund 180000 Franken kosten und ab Herbst zur Verfügung stehen.

Drucken
Teilen

Im Plättli-Zoo herrscht Platzmangel: Zwar sind die Tiere allesamt untergebracht, nicht aber das Material. Deshalb soll nun eine Lagerhalle für Heu, Stroh und Geräte erstellt werden. Bis gestern lag das Baugesuch beim Amt für Hochbau und Stadtplanung öffentlich auf.

Bisher hatte der Zoo extern eine Scheune angemietet. Dort konnten jährlich rund 1600 Heu- und Strohballen gelagert werden. Allerdings sei der Besitzer verstorben, und die Liegenschaft verkauft worden. «Deshalb mussten wir die Scheune räumen», sagt Walter Mauerhofer, Direktor und Inhaber des Zoos.

Das Material wird vorläufig draussen gelagert

Die neue Lagerhalle sollte seiner Einschätzung nach ab Herbst zur Verfügung stehen. «Bis dahin müssen wir das Material draussen lagern», sagt Mauerhofer. Die Heu- und Strohballen würden auf Wagen gestapelt und zugedeckt. Das sei «en Seich», aber sie würden durchhalten. Die geplante Holzkonstruktion soll auf einer Grundfläche von 15 auf 14 Metern entstehen. Die Kosten würden sich auf rund 180000 Franken belaufen. «Als Nächstes werden wir eine Offerte einholen.»

Aktuell leben im Zoo 293 Tiere. «Vor einem Monat haben wir sie zuletzt gezählt», sagt der stellvertretende Zooleiter Christoph Wüst. Zu den Vegetariern zählen unter anderem drei Kamele, 15 Ziegen, sechs Ponys, vier Lamas und zwei Kängurus. Doch auch die Fleischfresser brauchen Heu und Stroh. «Bei den Pumas und den Löwen wird es als Einstreu verwendet», sagt Wüst.

Was die Unterbringung der Tiere betreffe, seien sie «im grünen Bereich». Vor rund zwei Jahren wurde die neue Pumaanlage erweitert. «Als Nächstes bekommen die Streifenhörnchen eine neue Voliere», sagt Wüst. Sie soll Ende April stehen. Das sei keine grosse Sache. «Das Fundament bleibt erhalten, lediglich die Gitterkonstruktion wird ersetzt.» Zudem seien vor kurzem der Vorplatz und Eingangsbereich neu gestaltet worden.

Rahel Haag

rahel.haag

@thurgauerzeitung.ch