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FRAUENFELD: Lebensmittel für Bedürftige

Die Restessbar deckt wöchentlich bis zu 45 bedürftige Personen mit Lebensmitteln ein, welche sonst vernichtet würden.
Hugo Berger
Präsident Urs Geser, Eduard Muaremi und Elsbeth Künzler. (Bild: Hugo Berger)

Präsident Urs Geser, Eduard Muaremi und Elsbeth Künzler. (Bild: Hugo Berger)

FRAUENFELD. Im ehemaligen Stationshäuschen am Schaffhauserkreisel riecht es am Samstag nach Bratwürsten. «Etwas Warmes tut gut bei dem Sauwetter», meint eine Besucherin. Dass man an der Restessbar Bratwürste anbiete, sei eher selten, sagt Präsident Urs Geser. «An meiner Geburtstagsparty sind dreissig Würste übriggeblieben. Die kommen heute am Tag der offenen Tür auf den Grill.»

Auch privat unterstützt

Dass die Restessbar noch mehr anzubieten hat, zeigt ein Blick in die Kühlschränke und in die Gestelle im kleinen Raum. Bis zu 45 Personen deckt sie wöchentlich mit Lebensmitteln ein. «Das Gemüse, Brot oder Fleisch, das wir von verschiedenen Anbietern bekommen, steht zwar vor dem Ablaufdatum, ist aber einwandfrei», versichert Geser. Aber auch ganz spezielle Sachen wie etwa eingemachte Früchte in kleinen Gläsern vom Schloss Herdern stehen im Angebot. Besonders freut es Geser, dass der Verein auch von privater Seite unterstützt wird. «Eine Schülerin hat uns 350 Franken geschenkt, die sie mit dem Backen von Guezli verdient hat.»

Keine Schnäppchenjäger

Wer profitiert von dem Angebot? «Vor allem Flüchtlinge, IV- und AHV-Bezüger – Leute, die einfach ein Schnäppchen machen wollen, sind bei uns an der falschen Adresse.» Wichtig sei auch, das Gespräch mit den Betroffenen zu führen, betont Geser, der den Verein seit dem vergangenen Herbst führt. Sein Start im vergangenen September war nicht einfach: Gerade mal vier bis fünf Bedürftige fanden sich wöchentlich in der Restessbar ein. «Es fehlte damals an Lebensmitteln», so Geser. Dass heute zehnmal mehr Leute das Angebot nutzten, sei der Verdienst des gesamten Teams und des Vereins. Doch man hat noch weitere Ziele: Geser spricht von einem «einmaligen Pilotprojekt». Wenn alles klappe, werde die Restessbar bald ein kleines Logistikunternehmen.

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