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FRAUENFELD: Kuchen essen und lächeln bitte

Für sie begann der reguläre Unterricht erst am Nachmittag. So konnten die 181 Erstklässler gestern Vormittag erst einmal in der Kantonsschule ankommen. Das bot schon genug neue Eindrücke.
Mathias Frei
Michael Gfeller von der Schuladministration knipst alle neuen Klassen, hier die «1i» von Klassenlehrer Matthias Bolli. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Michael Gfeller von der Schuladministration knipst alle neuen Klassen, hier die «1i» von Klassenlehrer Matthias Bolli. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch

Wie bestellt und nicht abgeholt stehen sie da, die Erstklässler. Ihnen scheint auf dem Sitzplatz vor der Kantimensa noch vieles fremd zu sein. Kein Wunder, es ist ihr erster Schultag an der Kantonsschule. Nebenan werden drei lange Kuchenbuffets eingerichtet. Die älteren Schüler haben für die Erstklässler gebacken. «Es ist ein Willkommenheissen», erklärt Prorektorin Pascale Chenevard.

Für den Kuchen und Süssmost bilden sich Schlangen. Dann endlich trauen sich auch die Erstklässler. An den Kuchenbuffets sind alle gleich – egal, ob Klasse 1mb oder Klasse 4ma. Süsses eint.

Erstklässler-Zahlen noch in der Talsohle

181 Schülerinnen und Schüler haben gestern ihre Laufbahn an der Kanti Frauenfeld begonnen. 112 sind ins Gymnasium eingetreten, bilden fünf Klassen. In der Fachmittelschule hat es in zwei Klassen 39 Schülerinnen und Schüler. Hinzu kommt eine 20-köpfige Informatik-Mittelschulkasse. Und dann noch 10 Erstklässlerinnen und Erstklässler und der neuen Klasse der Handelsmittelschule. In Sachen Erstklässler-Schülerzahlen befinde man sich immer noch ein wenig in der Talsohle, sagt Prorektorin Chenevard. Insgesamt zählt die Kantonsschule derzeit 791 Schülerinnen und Schüler.

«Wir geben unser Bestes, dass sich die Erstklässler abgeholt fühlen», sagt Prorektorin Chenevard. Das heisst: Erstmals trifft man sich zuerst in der neuen Klasse und mit dem Klassenlehrer. Man lernt die Mitschüler kennen, mit denen man die nächsten drei respektive vier Jahre verbringt. Die Klasse macht einen Rundgang durch den Campus. Es wird ein Klassenfoto gemacht. Danach gibt es einen sogenannten Begegungszüni für die ganze Schule. Und erst nach der grossen Pause gibt es für die Erstklässler die offizielle Begrüssung in der Aula.

«Für uns alle ist der heutige Tag ein wichtiger Tag», spricht Kantirektor Hanspeter Hitz zu den Erstklässlern. Ihr erster Schultag an einer neuen Schule und zugleich der Start des Schulentwicklungsprojekts «Steps» (siehe Kasten). Die Erstklässler kommen schon bald erstmals mit «Steps» in Berührung, wenn es um eine erste Standortbestimmung betreffend Mathe-Grundkenntnissen geht. Zudem wird nach den Herbstferien das iPad als Arbeitswerkzeug eingeführt. Bereits jetzt kleben kleine Füsse in den Schulgebäuden. «Steps – Für deine Zukunft», heisst es neben den Bodenklebern.

Ganz viele Infos für die Neuen

«Wir freuen uns, wenn Sie sich hier wohlfühlen», sagt Rektor Hitz zu den Erstklässlern. Aber sie müssten auch ihren Teil zum «zweiten Daheim» – wie es in einem Film zum Kanti-Leitbild heisst – beitragen. Schülerratspräsidentin Alana Schudel prognostiziert den Erstklässlern «eine tolle Zeit». Und dann prasseln doch noch Informationen auf die Neuen ein – zum Schülerausweis, zu den Geld-Ladestationen, zur Mediothek, zum günstigen und guten Mensaessen, zu den Schliessfächern, zur Schulleitung oder zu den Raucherstandorten. Uff. Zum Glück hat’s draussen im Foyer noch Kuchen.

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