Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FRAUENFELD: Kampf den Dauerparkierern

Die Stadt führt im Mühletöbeli die Zonenparkierung ein. Damit will sie die öffentlichen Parkplätze besser auslasten und die Quartiere vor Fremdparkierern schützen.
Ein Schild, das die Parkierungszone im Kurzdorf markiert. (Bild: ma)

Ein Schild, das die Parkierungszone im Kurzdorf markiert. (Bild: ma)

Mit dem aktuellen Schritt beim Parkierungskonzept gilt ab dem 1. März in der neuen Parkierungszone Mühletöbeli eine maximale Parkdauer von zwei Stunden. Dies teilt das Departement für Bau und Verkehr mit. Die neue Parkierungszone Mühletöbeli umfasst die Mühletobelstrasse, die Schrenzehalde, den Schrenzeweg, den Schulweg und die Staubeggstrasse.

In diesem Gebiet wurde eine verstärkte Ausweich- und Dauerparkierung festgestellt. Deshalb gilt dort neu werktags von 8 bis 19 Uhr die gleiche Regelung wie in den Zonen Kurzdorf und Ergaten. Im Rahmen des Einwendungsverfahrens wurde eine Einsprache gegen die Parkierungszone Mühletöbeli eingereicht, weshalb diese Zone nicht wie vorgesehen im November realisiert werden konnte. Das Einspracheverfahren konnte nun aber abgeschlossen werden.

Anwohner können in der Zone weiterhin unbeschränkt parkieren, sofern sie gegen eine Gebühr von 30 Franken pro Jahr eine Anwohnerparkbewilligung erwerben. Diese kann am Infoschalter der Stadt oder online via Homepage der Stadt bezogen werden. Eine allfällige Nachtparkgebühr wird unabhängig von dieser Bewilligung erhoben.

Beanstandungen von Quartierbewohnern

Mit dem Parkierungskonzept hatte die Stadt auf Beanstandungen aus der Quartierbevölkerung reagiert, weil sogenannte Fremdparkierer ihre Autos ganztags häufig in Wohnzonen und auf nicht gebührenpflichtigen Parkplätzen abstellten. Damit verbunden fehlte es an Parkierungsmöglichkeiten für die Anwohner und deren Besucher. Nach einem er-folgreichen Pilotprojekt mit einer solchen Parkraumbewirtschaftung im Quartier Kurzdorf – die Fremdparkierung und der Parkplatzsuchverkehr konnten markant reduziert werden – wurde diese Zone im Jahr 2016 in einen regulären Betrieb überführt. Per Dezember 2017 wurde auch im Gebiet Ergaten eine Zonenparkierung eingeführt.

Mit der Realisierung des Parkierungskonzepts werden die Vorgaben aus dem behördenverbindlichen Richtplan, dem darauf aufbauenden Konzept «Mobilität 2030» sowie dem kantonalen Planungs- und Baugesetz umgesetzt. Die Parkraumbewirtschaftung soll zu einer besseren Auslastung der grossen städtischen Parkplätze und zu einer Stärkung des öffentlichen Verkehrs, sowie des Fussgänger- und Veloverkehrs beitragen. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.