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FRAUENFELD: Jetzt heisst's umsetzen

Nach einem Jahr der Vorbereitung gilt seit Anfang Schuljahr der Lehrplan 21. Das Grundlagenpapier strahlt nun langsam, aber sicher von der Theorie in die Praxis aus.
Stefan Hilzinger
Die Schüler posieren mit den Lehrplan-Bällen fürs abschliessende Gruppenbild. (Bild: Stefan Hilzinger)

Die Schüler posieren mit den Lehrplan-Bällen fürs abschliessende Gruppenbild. (Bild: Stefan Hilzinger)

Stefan Hilzinger

stefan.hilzinger@thurgauerzeitung.ch

Die Volksabstimmung ist überstanden und die Frühfranzösisch-Diskussion auch: Die Frauenfelder Primar- und Sekundarschulen führen auf Anfang dieses Schuljahres den Lehrplan 21 ein. Vor einem Jahr spielte die Schulbehörde den Ball zur Einführung des neuen Grundlagenpapiers den Schulleitern zu. Nun passen die Schulleiter den Ball weiter an die Klassenlehrer.

Gestern vollzog sich dieses Ritual in der Schule Kurzdorf. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich klassenweise in langen Schlangen auf den Pausenplatz. Schulleiter Gebi Matthey gab das Kommando. Die Schüler hatten die Aufgabe, den Ball so rasch wie möglich zwischen den Beinen hindurch nach hinten zu reichen, wo der Klassenlehrer ihn in Empfang nehmen konnte. Das gelang zwar nicht ganz ohne Pannen, doch letztlich kamen alle Bälle rasch an ihr Ziel. Die erste Lehrerin riss den Lehrplan-Ball hoch, und schon bald wurden die Kinder in die Pause entlassen.

Das Gelernte auch anwenden können

Vier Jahre haben die Lehrer nun Zeit, die Vorgaben des Lehrplans in der Praxis umzusetzen. «Der Wandel wird sich nicht sofort, aber doch allmählich bemerkbar machen», sagt Schulpräsident Andreas Wirth. Etwa bei der Art und Weise der Zeugniserteilung. Neu sei etwa, dass der Lehrplan nicht nur Kompetenzen vorschreibt, sondern dass Schüler ihr Wissen auch anwenden können sollten.

Lesen, Schreiben und Rechnen bleiben zentrale Grundkompetenzen im Zusammenspiel von Wissen, Können und Wollen. «In der Stundentafel ist ab der 5. Klasse neu ein Zeitgefäss für Medien und Informatik vorgesehen», sagt Wirth.

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