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FRAUENFELD: In grossen Schritten Richtung Schulbeginn

Vergangenen Sommer erst gegründet, ein Jahr später schon erste Kurse: Die Bildschule stellte an ihrer ersten Jahresversammlung am Samstag den Fahrplan vor.
Nach den statuarischen Geschäften: Vereinsmitglieder bemalen kleine Quadrate für ein Bildschule-Frauenfeld-Kunstwerk. (Bild: Mathias Frei)

Nach den statuarischen Geschäften: Vereinsmitglieder bemalen kleine Quadrate für ein Bildschule-Frauenfeld-Kunstwerk. (Bild: Mathias Frei)

Nächste Woche führt der Bildschule-Frauenfeld-Vorstand erste Bewerbungsgespräche mit potenziellen Lehrpersonen. Diesen Juni findet ein Tag der offenen Tür statt in den neuen Räumlichkeiten im Obergeschoss der P&R-Halle am Bahnhof. Dann werden die konkreten Kursangebote sowie die Kursleitung präsentiert. Und nach den Sommerferien fällt der Startschuss fürs erste Semester der Bildschule. Begonnen wird mit je zwei Semesterkursen am Mittwochnachmittag und am Samstagvormittag. «Sie sehen, wir sind schon in unserem ersten Vereinsjahr sehr aktiv», sagt Silvia Peters, Präsidentin des Vereins Bildschule Frauenfeld. Zwei Dutzend Mitglieder sind am Samstag der Einladung zur ersten Jahresversammlung gefolgt.

300 Interessierte am Frauenfelder Kulturtag

Vor neun Monaten ist der Verein von sieben Mitgliedern gegründet worden. Sein Ziel: der Aufbau einer Bildschule für Kinder und Jugendliche – als Pendant zu den heute etablierten Musikschulen. «Die Idee der Bildschule haben nicht wir erfunden. Wir bauen auf etwas, das bereits am Tun ist», sagt Präsidentin Peters. Frauenfeld wird schweizweit der achte Standort einer Bildschule – und ist für diese Idee offenbar kein schlechtes Pflaster. Denn der Verein hat mittlerweile 45 Mitglieder. «Und die Zahl wächst beinahe täglich», berichtet Vizepräsidentin Lisa Schwarz Parolari. Nach der Gründung sei der Frauenfelder Kulturtag vergangenen September ein erster Höhepunkt gewesen. 300 Inter­essierte hätten die Angebote im kantonalen Verwaltungsgebäude besucht, blickt die Vizepräsidentin zurück. Ein weiterer wichtiger Schritt: das Mietangebot der Stadt für die zukünftigen Bildschule-Räumlichkeiten.

Der aktuell fünfköpfige Vorstand – Silvia Peters, Lisa Schwarz Parolari, Mathias Tanner, Daniel Hausammann und Beat Oetterli – wird für ein weiteres Jahr wiedergewählt. Neu zum Vorstand stösst der ehemalige Oberstaatsanwalt Hansjörg Stettler. Das Vereinsjahr 2017 schliesst bei einem Aufwand von knapp 9200 Franken mit einem Verlust von 2400 Franken ab. Ein zinsloses Darlehen über 3000 Franken sorgt für Liquidität. Für 2018 wird bei Erträgen von 36500 Franken mit einem Gewinn von 3000 Franken budgetiert.

Während Mika und Misa Tanner, Ehefrau und Tochter von Vorstandsmitglied Mathias Tanner, mit Streichmusik in die Versammlung einführen, setzt Barbara Windholz als Vereinspräsidentin der Zuger Bildschule K-Werk mit einem Referat den Schlusspunkt. Kreative Betätigung darf nicht fehlen. Unter Anleitung von Mathias Tanner lassen die Anwesenden ein Gemeinschaftskunstwerk entstehen.

Mathias Frei

mathias.frei

@thurgauerzeitung.ch

www.bildschule-frauenfeld.ch

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