FRAUENFELD: Genuss in der Gass

Winzer und Direktvermarkter aus der Region laden am 12. August zum Winzerfest in die Altstadt ein. Wer will, kann mehr als hundert Weine degustieren.

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Winzer Hans Peter Wägeli, Armin Strom von Schloss Herdern, Winzerin Barbara Schneller Gentsch und Daniel Bauer stossen auf erfolgreiches Frauenfelder Winzerfest an. (Bild: Stefan HIlzinger)

Winzer Hans Peter Wägeli, Armin Strom von Schloss Herdern, Winzerin Barbara Schneller Gentsch und Daniel Bauer stossen auf erfolgreiches Frauenfelder Winzerfest an. (Bild: Stefan HIlzinger)

«Mit dem dritten Mal begründen wir eine Tradition», sagt Armin Strom, Geschäftsleiter von Schloss Herdern, zum Winzerfest, das der Verein Genuss-Thur Thur-Seebachtal am 12. August veranstaltet. Der Erfolg der ­beiden ersten Male haben den Verein um Präsident Hans Peter ­Wägeli aus Buch bestärkt, den Anlass am letzten Samstag der Sommerferien erneut durchzuführen, mehr noch: der Anlass soll künftig jährlich stattfinden. 20 Weinbauern, Direktvermarkter, Bäcker und Metzger aus der Region werden an dem Anlass unter dem Motto «D Gass voller Genuss und Klang» teilnehmen.

Erstmals machen auch die Restaurants mit

Das Konzept bleibt im Wesent­lichen das gleiche wie in den ­Vorjahren. Das Winzerfest in der Zürcherstrasse und beim Meitlibrunnen startet um 16 Uhr und dauert offiziell bis 23 Uhr. Gewissermassen als Eintritt erwerben die Besucher ein Degustationsglas, das sie sich an den Ständen für einen Fixpreis mit einem der mehr als hundert Weinen wieder auffüllen lassen können. Eine Festwirtschaft, Verpflegungsstände und Livemusik runden den Anlass ab. Erstmals machen auch verschiedene Restaurants an der Zürcherstrasse am sommerlichen Winzerfest mit.

«Das Konzept des Anlasses stimmt», sagt Daniel Bauer, Vorstandsmitglied im Verein Genuss Thur. Die malerische Altstadt biete die perfekte Kulisse, um ein edles Produkt mit langer ­Tradition zu präsentieren. Armin Strom und Hans Peter Wägeli sind sich sicher, dass der Anlass den hiesigen Weinbauern und Direktvermarktern hilft. «Dieser gemeinsame Aufritt schafft Vertrauen bei unserer Kundschaft», sagt Wägeli. Armin Strom meint, einen solchen Anlass hätte es schon länger geben müssen.

Ausfalljahr als besondere Herausforderung

Angesprochen auf den frostigen Start ins laufende Rebjahr meint Wägeli: «Wer in einem Fehljahr wie heuer dranbleibt, der hat auch in Zukunft gute Chancen.» Er rechnet mit einem Ertrag von 25 bis 30 Prozent eines Normaljahres. Es gäbe aber auch Lagen, bei denen der Ausfall geringer sein werde. Denn nach dem Frost im April/Mai seien die Bedingungen wieder ideal gewesen. (hil)