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FRAUENFELD: Genuss fürs Auge und den Magen

Die Veranstalterin Agro Marketing Thurgau AG hat zum dritten Herbst- und Erntefest geladen. Rund um den Meitlibrunnen lockten Marktstände von regionalen Produzenten viele Besucher zum «Schneuggen» und Einkaufen in die Altstadt.
Christine Luley
Das Kinderschminken ist eine willkommene Abwechslung zum Markttreiben.

Das Kinderschminken ist eine willkommene Abwechslung zum Markttreiben.

Christine Luley

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

Die Kinder haben den Plausch an den Spielen, die Erwachsenen am Herumflanieren und Entdecken. Weil Essen im Stehen ungemütlich ist, lassen sich die Besucher am langen Tisch zum Picknick nieder. Der Vielfalt der Geschmäcker steht nichts entgegen.

Der eine mag nur einen ­Happen, der andere stellt sich ein mehrgängiges Menu zusammen: Als Vorspeise eine herzhafte Kürbissuppe von Seebachtal-Saisonal, gefolgt von einem Käseküchlein von der Chäsi Pfyn, zum Hauptgang ein Kürbisrisotto mit Grillspezialitäten vom Kindl aus Ermatingen und als süssen Abschluss Köstlichkeiten aus Ritas Backstube in Lanzenneunforn.

Man trifft sich, tauscht sich aus, kommt mit Bekannten und Unbekannten ins Gespräch. Essen verbindet. Gesprächsstoff bietet auch der «Gonfi»-Wettbewerb. «Nächstes Jahr bin ich wieder dabei», befindet ein Gast nach der Degustation. Zwei Frauen zeigen sich ihre Entdeckungen: Thurgauer Randen- und Kohlrabichips vom Enz aus Siegers­hausen.

Am Stand vom lokalen Honig-Produzenten Schlaraffenland wird Wabenhonig zum Kosten angeboten. «Das ist Honig, so wie ihn die Bienen sammeln», erklärt die Standbetreiberin. Dem Gast steigen beim Geniessen Ferienerinnerungen hoch. Denn in der Türkei wird Honig nicht nur im Glas, sondern in und mit den Waben verkauft. Hatte der Verkäufer damals nicht erwähnt, dass das Kauen von Wabenhonig das beste Mittel gegen Grippe sei? Der Geschmack des unbehandelten Honigs von Peter Frehner aus Rosenhuben ist ansprechend und sehr intensiv.

«Möchten Sie ein Joghurt aus Heumilch probieren?», fragt Liselotte Jörg. Sie erklärt, dass Heumilchbauern zwar einen tieferen Ertrag haben, weil sie ihre Kühe nicht mit Silage, sondern der Jahreszeit gemäss mit Gras und Heu füttern. In den Thurgauer Geschenkharassen von Valentinas und Berti Keller aus Matzingen stecken auch süsse, «sündige Sachen» wie die «betrunkene Spitzbuben».

Der sonnige Herbsttag, die schöne Präsentation und die ausgewogene Auswahl sprechen die Besucher an. Der Veranstalter und die Produzenten sind zufrieden. Einer Wiederholung des ­Anlasses steht nichts entgegen.

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