FRAUENFELD: Gassen voller Genuss und Klang

Wein, regionale Leckereien und Musik: Das erwartet die Gäste am 13. August beim zweiten Winzerfest in der Altstadt. Damit soll die Begegnungszone weiter belebt werden. Mit dabei sind auch die Thurgauer Zeitung und die Apfelkönigin.

Samuel Koch
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Einige Winzer des «GenussThur Thur-Seebachtal» stossen mit OK-Präsident Hans-Peter Wägeli (Bildmitte) auf das Winzerfest 2016 an. (Bild: Andrea Stalder)

Einige Winzer des «GenussThur Thur-Seebachtal» stossen mit OK-Präsident Hans-Peter Wägeli (Bildmitte) auf das Winzerfest 2016 an. (Bild: Andrea Stalder)

FRAUENFELD. Was sich bewährt hat, wird fortgesetzt. Nach diesem Motto organisiert der Verein «GenussThur Thur-Seebachtal» auch in diesem Sommer das Winzerfest. Im vergangenen Jahr hatte das Fest in der Frauenfelder Altstadt Premiere gefeiert – und es war eine erfolgreiche. «Einfach alles hat gepasst, selbst das Wetter hat perfekt mitgespielt», sagt OK-Präsident Hans-Peter Wägeli. Rund 1000 Besucher haben sich um die rund 25 Stände der Thur- und Seebachtaler Winzer und Produzenten getummelt. «GenussThur Thur-Seebachtal» organisiert jedes Jahr verschiedenste Anlässe in der Region (siehe Infokasten).

Wenn es nach Hans-Peter Wägeli geht, soll auch das Winzerfest 2016 als «gmögiges Fest» über die Bühne gehen. An über 20 Ständen können Weine degustiert sowie regionale Leckereien wie etwa der Winzerbraten verspeist werden. Das Festgelände erstreckt sich entlang der Zürcherstrasse vom «Scharfen Eck» über den Meitli-Brunnen bis fast zur katholischen Stadtkirche St. Nikolaus. Zudem steht in der Mittelgasse eine Festwirtschaft, wo Bands wie die «Soundwirts» oder die «Gino-Boys» auftreten werden.

Kleine Justierungen

Für die Besucher ändert sich gegenüber dem Vorjahr nur wenig. «Wir haben nur kleine Anpassungen vorgenommen», sagt Wägeli. So steht neben der Festwirtschaft erstmals ein Gemeinschaftsstand, wo Wein von sämtlichen Winzern degustiert werden kann. Zudem hat das OK die Organisation der Gläser etwas angepasst, so dass die Gäste an allen Ständen das Depot von fünf Franken bezahlen können. «Wir möchten nicht mehr, dass unsere Besucher von einem Stand zum anderen gehetzt werden», sagt Wägeli. Vereinzelt verkaufen die Winzer an den Ständen einzelne Flaschen. Es gehe aber vielmehr darum, die Weine schmackhaft zu machen, sagt einer der Winzer. «Wir hoffen, dass das Frauenfelder Winzerfest zu einer schönen Tradition wird», wünscht sich Wägeli.

Auch die Stadt Frauenfeld beteiligt sich wieder an der Durchführung. «Sie hat das Fest im Vorjahr sogar initiiert», sagt Wägeli. Die Zusammenarbeit sei hervorragend, und nebst Strom und Wasser stellt sie auch wieder sämtliche Stände auf.

Magnet fürs junge Publikum

Dass das Fest bis etwa 23 Uhr dauern wird, stösst auch bei den Anwohnern und den Ladenbesitzern nicht auf Widerstand. «Im Gegenteil: Alle begrüssen, dass in der Begegnungszone etwas gemacht wird», sagt Wägeli. Wichtig ist ihm auch, dass wieder Junge ans Winzerfest gelockt werden. «Im Vorjahr hat mich speziell gefreut, dass viele junge Gesichter da waren», sagt er, obwohl es nicht das Ziel sei, in der Altstadt eine Disco zu veranstalten. Wägeli teilt die Meinung nicht, dass sich Jugendliche am Winzerfest nur günstig betrinken. «Im Vorjahr war etwa ein Drittel junger Leute, und es gab überhaupt keine Probleme», sagt er. Nebst vielen Winzern wird am diesjährigen Anlass auch die Thurgauer Zeitung präsent sein. Im Rahmen der Aktion TZ-Mobil suchen die Redaktoren die Nähe zur Bevölkerung. Mit dabei ist auch die Thurgauer Apfelkönigin Bernadette Böni, die Äpfel an Besucher verteilt.

Hans-Peter Wägeli freut sich auf das Winzerfest 2016. «Wenn möglich, wollen wir den Erfolg aus dem Vorjahr noch übertreffen.» – Ob das klappt, hängt aber auch vom Wetter ab.

Winzerfest 2016, Sa 13. August, 16 bis 23 Uhr, weitere Informationen unter: www.genussthur.ch