FRAUENFELD: Fräuli und Leuli in HD-Qualität

Rund hundert Zuzüger empfing der Stadtrat am Freitagabend. Sie bekamen als Allererste überhaupt den neuen Imagefilm der Stadt zu Gesicht.

Hugo Berger
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Stadtpräsident Anders Stokholm heisst im Rathaus die Neuzuzüger willkommen. (Bild: Hugo Berger)

Stadtpräsident Anders Stokholm heisst im Rathaus die Neuzuzüger willkommen. (Bild: Hugo Berger)

Wer zum ersten Mal den Grossen Bürgersaal im Frauenfelder Rathaus betritt, ist beeindruckt. Das ging am Freitag auch etlichen Neuzuzügern so, die von der Stadt zum Apéro eingeladen waren. Stadtpräsident Anders Stokholm, der die Gäste am Eingang mit Händedruck begrüsste, formulierte es so: «Viele von Ihnen haben sich beim Betreten dieses ehrwürdigen Saales die Augen gerieben.»

Dass Frauenfeld noch mehr zu bieten hat, wurde im Verlauf des Abends deutlich. In seiner lockeren Art und mitten unter den Gästen, die an kleinen Tischlein standen, hob Stokholm die Vorzüge der Kantonshauptstadt als Wohn- und Arbeitsort hervor. In Frauenfeld lebten einheimische und Leute aus verschiedenen Nationen friedlich nebeneinander. Gutes Leben kenne auch kein Alter. So finde man familienfreundliche Strukturen, aber ebenso sei für das Alter gesorgt. «Hier gibt es alles, was man braucht», lobte der Stadtpräsident. Und weiter: «Ich bin Frauenfelder, weil man sich hier wohl fühlt.»

Pepe Lienhard legt ein gutes Wort ein

Was ihr neuer Wohnort auszeichnet, erfuhren die Neuzuzüger im Imagefilm «Frauenfeld verbindet» in HD-Qualität, der an diesem Abend Premiere feierte. Die filmische Reise durch die Stadt dauert acht Minuten und führt durch Einkaufszentren, Warenhäuser und Spezialgeschäfte, die alle Wünsche für den täglichen Bedarf der Einwohner erfüllen. Er zeigt ein gut ausgebautes Schulsystem vom Kindergarten bis zur Matura. Bekannt ist Frauenfeld weit über die Grenze hinaus durch Anlässe wie dem Open Air und internationalen Sportanlässen. Hervorgehoben wird auch die Position der Stadt Frauenfeld als steuergünstiger Wirtschaftsstandort mit 19 000 Arbeitsplätzen. Zu Wort kommt im Film auch ein Prominenter, nämlich Pepe Lienhard, der seit 2011 in Kurzdorf wohnt. Der Bandleader betont, er liebe das ländliche Umfeld, die gute Verkehrsanbindung und die gute Infrastruktur der Stadt. Der Film entstand unter der Projektleitung von Andreas Anderegg. Realisiert wurde er vom Frauenfelder Autor und Filmemacher Armin Menzi.

Mit über 300 Vereinen bietet Frauenfeld ein breites Freizeitangebot. Reto Brunschweiler stellte die Quartiervereine vor: «In erster Linie fühlen sich die Frauenfelder in ihren Quartieren zu Hause.»

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