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FRAUENFELD: Elterntaxis müssen umparkieren

Vor Wochen stauten sich die Autos links und rechts der Neuhofstrasse vor der Kleinen Allmend in Frauenfeld. Der Fussballverein hat die Eltern in einem E-Mail dazu aufgefordert, auf dem grossen Platz vor der Eishalle zu parkieren.
Sabrina Bächi
Die Neuhofstrasse führt zur Kleinen Allmend. Noch vor kurzem parkten hier die Elterntaxis beidseits der Strasse. (Bild: PD)

Die Neuhofstrasse führt zur Kleinen Allmend. Noch vor kurzem parkten hier die Elterntaxis beidseits der Strasse. (Bild: PD)

FRAUENFELD. Aufgekratzt springen sie aus den Garderoben. Das Training auf der Kleinen Allmend ist zu Ende. Die Buben des Fussballclubs kommen frisch geduscht mit ihren grossen Sporttaschen auf das Trottoir hinaus und halten Ausschau nach ihren Eltern, denn sie sind zur Heimfahrt bereit.

An der Neuhofstrasse fährt inzwischen ein Elterntaxi nach dem anderen vorbei. Mit der Lichthupe werden gegenseitig Signale gegeben, um unfallfrei aus den Parkplätzen rauszufahren. Die Situation ist teilweise sehr unübersichtlich. Noch vor wenigen Wochen sah hier das Elterntaxi-Chaos wesentlich prekärer aus. Alle Parkplätze waren voll und auf der anderen Strassenseite standen jede Menge Autos halb auf dem Trottoir – im Halteverbot.

Viele Eltern nehmen den weiteren Weg in Kauf

Vor ein paar Wochen reagierte der FC Frauenfeld auf die gefährliche Situation mit den Elterntaxis und kommunizierte per E-Mail die Bitte, dass künftig der grosse Parkplatz bei der Eishalle benutzt werden soll. Anscheinend ist die Nachricht bei vielen Eltern auf Verständnis gestossen, denn das Verkehrschaos hält sich auch nach Trainingsschluss um 19 Uhr in Grenzen. Vielleicht haben auch die vermehrte Kontrolle und die Bussen der Polizei zum Umdenken und Umparkieren angeregt.

«Eine Besserung ist ersichtlich»

Miguel Fonseca ist Fussballtrainer bei den Junioren G und selbst Vater und Elterntaxi-Chauffeur. Er meint, dass sich die Situation merklich verbessert hat. Viele Eltern kommen ums Eck gehetzt, weil sie auf dem hinteren Parkplatz bei der Eisbahn parkiert haben.

Den Kindern scheint der etwas längere Weg zum Auto nichts auszumachen. So haben sie mehr Zeit, ihrem Mami oder Papi voller Enthusiasmus ihre Erlebnisse zu erzählen. Dabei den grossen Schritten der Eltern zu folgen, während sie an deren Händen zappeln, ist für die Kleinen wahrscheinlich die grösste Herausforderung. Dass die Kinder aber mit dem Auto gefahren werden müssen, steht bei vielen Eltern, Parkplatz hin oder her, ausser Frage.

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