Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

FRAUENFELD: Eine Kommission und ­klare Kriterien

Spielregeln für die Auslandhilfe der Ostschweizer Städtepartnerschaft.

Seit 2016 bilden Schaffhausen, St. Gallen, Winterthur und Frauenfeld eine Partnerschaft, um jährlich 275 000 Franken in ein ausgewähltes Projekt der Auslandhilfe zu stecken. 2018 ist dies auf Vorschlag der Stadt St. Gallen ein Entminungsprojekt in Simbabwe (siehe unten). Mit der Bekanntgabe des Engagements haben die Städte gestern auch über die künftigen Spielregeln zur gemeinsamen Auslandhilfe informiert.

Jährlich wechselnd hat jeweils eine Stadt die Federführung über das Verfahren. Im nächsten Jahr wird dies Frauenfeld sein. Neu haben die vier Städte eine beratende Kommission eingesetzt. Die jeweils federführende Stadt erstellt aus einer Vielzahl von in Frage kommender Projekte eine Shortlist mit drei Vorschlägen. Die Kommission prüft die drei Projekte und schlägt eines davon den Stadträten zur Wahl vor.

Für Frauenfeld ist Sozial­vorsteherin Christa Thorner Mitglied der neuen Kommission. Das Gremium wählt die drei Vorschläge anhand festgeschriebener Kriterien aus. Berücksichtigt wird etwa der international ­standardisierte Entwicklungs­index HDI. Nachhaltigkeit und die Berücksichtigung von An­liegen der Frauen sind zentral. Das finanzierte Projekt soll innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein.

An die total 275 000 Franken steuert Winterthur 108 000, St. Gallen 84 000, Schaffhausen 48 000 und Frauenfeld 35 000 Franken bei. (hil)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.