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FRAUENFELD: Ein ganz grosses Finale

Nur dank des Turfclubs hat es in den vergangenen 15 Jahren überhaupt noch einen Herbstrenntag gegeben. Zum letzten Mal im Herbst haben Clubpräsident Heinz Belz und sein Team gestern Sonntag rund 500 Gästen einen attraktiven Renntag geboten.
Margrith Pfister-Kübler
Radio- und Fernsehmann Reto Scherrer mit Kantonsrat Urs Martin und Nationalratspräsident Jürg Stahl. (Bilder: Donato Caspari)

Radio- und Fernsehmann Reto Scherrer mit Kantonsrat Urs Martin und Nationalratspräsident Jürg Stahl. (Bilder: Donato Caspari)

Margrith Pfister-Kübler

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

Er will nicht enden, der Applaus. Und er braust für Turfclub-Präsident Heinz Belz auf. Dem sonst so schlagfertigen Belz bleibt nur, sich tief bewegt zu bedanken. «Die KMU und unsere Mitglieder sind das Rückgrat unseres Clubs», sagt Belz zur erneuten gesellschaftlichen Anstrengung. Dieser letzte Herbstrenntag auf der Grossen Allmend sei Ansporn und Vorfreude aufs Frühjahrsmeeting. Und die Rede von Belz weist bereits in die Zukunft: Der Turfanlass am Frühlingsmeeting 2018 trägt den Titel «Wetter», als Ehrengast ist TV-Meteorologe Thomas Kleiber verpflichtet. Das Wetter spielt mit, denn am Herbstrenntag 2012 musste wegen Schneefalls kurzfristig abgesagt werden.

Das Festzelt ist gestern Sonntag einmal mehr eine gesellschaftliche Belle-Etage, gekrönt mit viel Prominenz. Dazu gehört allen voran die magistrale Begrüssung durch Nationalratspräsident Jürg Stahl, Präsident Swiss Olympic, in Begleitung von Weibelin Nathalie Radelfinger. Stahl lobt diesen Anlass als Event, wo Mensch und Tier zusammenspannen, wo die Proportionen des Lebens zurechtgerückt werden. Stahls Ehefrau ist begnadete Reiterin. Doch, so gesteht der SVP-Politiker lachend: «Meine Frau findet, ich sei als Reiter äusserst untalentiert.»

Regierungspräsidentin Carmen Haag wird mit Komplimenten überhäuft. Gekleidet in Hellblau ist sie Ascot-würdig: «Mich freut es, dass Frauenfeld mit dem Pferdesport so hochkarätig ausstrahlt.» Für Nationalrätin Verena Herzog zählt Pferdesport zur wichtigsten Sportart im Thurgau. Auch Grossratspräsidentin Heidi Grau-Lanz und Nationalrat Markus Hausammann stimmen ins Loblied ein.

Und die gesellschaftlichen Begegnungen sind so ausserordentlich, dass es schwer ist, diese angemessen weiterzugeben. Es gebe im Thurgau nichts annähernd Vergleichbares, so Frauenfelds Stadtpräsident Anders Stokholm und hebt den Hut. «Chapeau!» Hansjörg Brunner, Präsident des Gewerbeverbands Thurgau und designierter Nationalrat, Peter Maag, Direktor IHK-Direktor Thurgau, und Unternehmer Peter Schütz stufen den Turfclub-Anlass fürs Networking als besonders privilegiert ein. Und immer wieder wird das Engagement von Heinz Belz gelobt, das hohe Niveau des Anlasses, auch kulinarisch. Compass-Catering wird mit den Spitzenköchen Christian Kuchler (zweiter Michelin-Stern) und Vater Wolfgang Kuchler ergänzt. Neu gibt es ein Extra-Kinderbuffet.

Rennvereinspräsident Christoph Müller blendet auf Frauenfelds Rennvereinsgeschichte zurück, seit 1919, also 98 Jahre, in zwei Jahren sind es schon 100 Jahre. Seit 15 Jahren gibt es die Turfclub-Renntage. «Das ist einfach bombastisch und sehr grosszügig», so Christoph Müller mit neugieriger Zuversicht auf Kommendes. Nur dank des Turfclubs hat es in den vergangenen 15 Jahren noch einen Herbstrenntag gegeben, das würdigen auch Grossratspräsidentin Heidi Grau-Lanz und Nationalrat Markus Hausammann. «Jeder Offizier muss reiten» verrät der stellvertretende Waffenplatzkommandant Major Markus Lienhart, der mit Ehefrau Claudia und Sohn Christian zu Gast ist. Mit Augenzwinkern wird auch der Nachwuchs gepflegt: Heinz Belz hat Vertreter der Kanti-Verbindungen Concordia, Thurgovia und Licornia eingeladen. Eva Siegenthaler (Licornia), Robin Scherpenhuyzen (Concordia) und Tobias Götz (Concordia) schätzen die «mega-coolen» Begegnungen mit «spannenden Leuten», auch mit solchen von anderen Verbindungen.

Moderator Reto Scherrer, bekannt von Radio und Fernsehen SRF, hält den Rekord als gewiefter Speaker im Mehrgenerationen-Gala-Festzelt. Als musikalische und gesangliche Juwelen erweisen sich die «Davoser Ländlerfründa» und der Chor «Liederkranz am Ottenberg».

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