Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

FRAUENFELD: Eichenallee, Eminem und gelbe Gummistiefel

Innert 56 Sekunden waren kürzlich die 5000 Open-Air-Early-Bird-Tickets verkauft. Die alljährlich von den Festivalmachern gepflanzten Bäume wachsen langsamer. Gestern kamen die Jungeichen 35 bis 38 dazu.
Mathias Frei
Die Open-Air-Macher René Götz und Wolfgang Sahli schaufeln. Im Hintergrund Revierförster Hansjörg Hagist. (Bild: Mathias Frei)

Die Open-Air-Macher René Götz und Wolfgang Sahli schaufeln. Im Hintergrund Revierförster Hansjörg Hagist. (Bild: Mathias Frei)

FRAUENFELD. Die Grenze ist erreicht, die Grenze zum Naturschutzgebiet. Bis hierhin durfte diesen Sommer am Open Air campiert werden – und keinen Meter weiter. Ob des erstmals ausverkauften Festivals auf der Grossen Allmend galt es, jeden möglichen Quadratmeter zu nutzen. Bis hierhin reicht nun die Baumreihe. Gestern haben die Open-Air-Veranstalter René Götz, Geschäftsführer der First Event AG, und Verwaltungsratspräsident Wolfgang Sahli die Baumpflanzung vorgenommen. Zwei Stiel- und zwei Traubeneichen. Mittlerweile sind es 38 Bäume, welche die Strasse vom südwestlichen Ende der Rennbahn Richtung Auenwald säumen.

Vor zehn Jahren traf sich erstmals eine Open-Air-Arbeitsgruppe. Mittlerweile kommen Vertreter der Open-Air-Veranstalterfirma First Event AG, der Stadt, der Armasuisse und des Waffenplatzes zweimal jährlich zusammen – im Oktober jeweils zum Debriefing und eben für die Baumpflanzung, die heuer zum sechsten Mal stattgefunden hat. Noch etwa drei Open Airs, dann hat die Baumreihe die ersten Vorboten des Auenwalds erreicht. Danach, so die Idee, soll die Reihe auf der anderen Strassenseite zurück zur Rennbahn geführt werden, wie Joggi Rieder sagt. Damit es eine Allee gibt. Rieder ist der Ökologieberater von Armasuisse und arbeitet in dieser Funktion eng mit den Open-Air-Veranstaltern zusammen. Die Idee der Baumreihe sei es, das Open-Air-Gelände symbolisch mit der unberührten Natur der Auenlandschaft zu verbinden, sagt Rieder. Nicht nur in Sachen Umweltschutz seien die Veranstalter bereit, sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln – und auch zu lernen. Denn bei der ersten Pflanzung habe Wolfgang Sahli noch Lackschuhe getragen, erinnert sich Rieder. Damals wie heute war das Wetter schlecht. Diesmal hat der oberste Open-Air-Chef gelbe Gummistiefel an.

René Götz muss schmunzeln ob der Programmwünsche von Rieders Nachwuchs: Kollegah, Sido, Kendrick Lamar und am liebsten Eminem. Er nehme Rieders Kids in die erweiterte Bookinggruppe auf, meint Götz. Auf den Besucherrekord am diesjährigen Festivals folgt der nächste Rekord: Kürzlich gingen die 5000 Early-Bird-Tickets 2017 innert 56 Sekunden weg. Verkaufsbeginn war morgens um 8 Uhr. Für das kommende Open Air Frauenfeld halte man am erfolgreichen diesjährigen Konzept fest, sagt Götz. Allgemein gehe es darum, für die Besucher die Qualität zu steigern.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.