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FRAUENFELD: Drei Tage mit dem Ball am Fuss

Seit Mittwoch rennen rund 70 Kinder und Jugendliche dem runden Leder hinterher. Im Fokus steht beim zweiten Fussballcamp nicht die Leistung, sondern das Erlebnis. Heute findet es mit einem Turnier seinen Abschluss.
Samuel Koch
Der Ball segelt in optimaler Flugbahn Richtung oberes Loch der Torwand. (Bild: Samuel Koch)

Der Ball segelt in optimaler Flugbahn Richtung oberes Loch der Torwand. (Bild: Samuel Koch)

FRAUENFELD. Fussball für die Jüngsten: Das bietet der Ostschweizer Fussballverband (OFV) beim dreitägigen Fussballcamp in Frauenfeld. Nach der Premiere im vergangenen Jahr findet dieses nun zum zweiten Mal statt. «Die Rückmeldungen der Kinder, aber auch der Eltern waren sehr gut», sagt Roman Wild vom OFV. Deshalb wollte er es in diesem Jahr wiederholen. «Solche Camps gibt es schon seit 30 Jahren», sagt der ehemalige Trainer des FC Frauenfeld. Früher in Davos oder Tenero, heute auf der Kleinen Allmend. «Frauenfeld bietet dafür eine optimale Anlage», sagt er.

Von Mittwoch bis Freitag spielen die Kinder und Jugendlichen von 7 bis 13 Jahren an fünf verschiedenen Posten Fussball, unter der Aufsicht von erfahrenen Trainern mit Diplom vom Schweizerischen Fussball-Verband. Ob beim Torwandschiessen, bei der Schussgeschwindigkeitsmessstation oder beim Jonglieren – im Vordergrund stehen Bewegung und Spass. «Beim Camp fokussieren wir klar auf das Erlebnis, nicht auf die Leistung», sagt Wild. Ob im FC oder nicht, jeder am Fussball Interessierte sei willkommen. Obwohl es nicht darum gehe, Talente zu spähen, hängt er Qualität hoch, «denn die Kinder sollen ja auch Fortschritte machen».

Autogramme vom Besuch aus der Super League

Nach dem Start mit 60 hat das Camp heuer mit 70 Teilnehmern die obere Grenze erreicht. «Es haben sich noch deutlich mehr angemeldet», sagt Wild. Von 10 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr ist Fussball Trumpf. «Mittags essen wir jeweils zusammen», sagt Wild. Er sei von vielen Eltern darauf angesprochen worden, warum er nicht eine ganze Fussballwoche organisiere. Wild aber ist der Meinung, dass drei Tage optimal sind: «Geht es länger, werden die Kinder müde.» Für die Kosten von 170 Franken erhält jeder nicht nur eine komplette Ausrüstung und einen Ball, sondern auch noch einen kleinen Pokal zur Erinnerung mit nach Hause. Und als Höhepunkt kommt jeweils auch ein Fussballprofi zu Besuch, wie in diesem Jahr Diego Ciccone vom Super-League-Club Vaduz. «Für die Kleinsten ist es das Grösste, wenn sie nahe an den Profis sind und Autogramme von ihnen holen können.»

Schon jetzt ist klar, dass das Fussballcamp auch im nächsten Jahr wieder über die Bühne gehen soll. Ob weitere Standorte dazukommen, sei noch offen. Klar ist für Roman Wild aber: «Frauenfeld hat sich bewährt und wird weitergeführt.»

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