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FRAUENFELD: Die Stadt auf dem Handy

Die Fachstelle für Kinder- und Jugendanimation 20gi lanciert eine Jugendapp. Sie bietet Jugendlichen unter anderem die Möglichkeit, anonym Kontakt mit Beratungsstellen aufzunehmen. Die Kosten trägt die Stadt.
Rahel Haag
Die neue Jugendapp bietet 13- bis 18-Jährigen in Frauenfeld alle relevanten Infos. (Bild: Rahel Haag)

Die neue Jugendapp bietet 13- bis 18-Jährigen in Frauenfeld alle relevanten Infos. (Bild: Rahel Haag)

Rahel Haag

rahel.haag

@thurgauerzeitung.ch

Nach einem Jahr Arbeit war es am Mittwochabend endlich soweit: Die Frauenfelder Fachstelle für Kinder- und Jugendanimation 20gi konnte die neue Jugendapp vorstellen. Im Rathaus wurde die «App-Vernissage» gefeiert, wie es Stadträtin Christa Thorner nannte. «Frauenfeld in deiner Hand», lautet das Motto.

Die App ist für 13- bis 18-Jährige gedacht und soll ihnen einen Überblick der jugendspezifischen Angebote in und um Frauenfeld verschaffen. Sie kann kostenlos im Play Store oder App Store heruntergeladen werden.

Auch Dritte sollen Zugriff erhalten

Im Detail wurde die App von Eveline Götsch, Leiterin der Fachstelle für Kinder- und Jugendanimation 20gi, vorgestellt. Sie umfasst insgesamt neun Tools. Unter «Events» sind beispielsweise Veranstaltungen zu finden. Das Einzugsgebiet reiche bis Winterthur, wobei der Schwerpunkt klar auf der Stadt Frauenfeld liege. «Auch Dritte können hier auf ihre Anlässe aufmerksam machen», sagte sie. Es folgte die Frage von Dominik Stillhard, OK-Präsident des Festivals «Out in the Green Garden», ob die Veranstalter einen direkten Zugriff auf die App erhalten. «Das wird kommen», lautete die Antwort. Vorerst können Veranstaltungen der Fachstelle gemeldet werden, die sie anschliessend aufschaltet.

Zur Lancierung der App gibt es zudem einen Wettbewerb. In diesem Rahmen können die Jugendlichen ein Foto von ihrem Lieblingsort in Frauenfeld hinaufladen. Anschliessend können die Nutzer voten, dasjenige Bild mit den meisten Stimmen gewinnt einen Gutschein von Ticketcorner im Wert von 300 Franken. «Der Wettbewerb soll dazu beitragen, dass die App bekannter wird», sagt Götsch. Dank der App soll Jugendlichen auch die Kontaktaufnahme mit Beratungsstellen vereinfacht werden. In der Rubrik «Chat» sind nicht nur die wichtigsten regionalen Unterstützungsangebote aufgelistet. Darüber hinaus können sich die Jugendlichen bei Problemen über die Chat-Funktion direkt und anonym Hilfe holen. Unter «On the Road» erhalten die Teenager zudem Tipps, wie sie im öffentlichen Raum mit Autoritätspersonen wie Polizisten umgehen sollen.

Entwickelt wurde die App von Rafael Freuler vom Verein Jugendarbeit digital. Dessen Ziel ist es, den sinnvollen Einsatz von Medien in der Jugendarbeit zu fördern. Ursprünglich lancierte die Jugendinfo Winterthur die App 2015. «Dann wurde sie anderen Gemeinden zugänglich gemacht», sagt Freuler. Frauenfeld sei eine der ersten Gemeinden, welche die App nun ebenfalls nutzt. Aktuell gäbe es sechs weitere Interessenten. Identisch ist die App aber nicht. «Die lokalen Bedürfnisse sind unterschiedlich.» Dementsprechend seien auch die Tools individuell.

Nebenjobs am Open Air Frauenfeld

«Die Kosten für die App betragen 4000 Franken», sagt Eveline Götsch. Diese habe die Stadt Frauenfeld übernommen. Im Gegensatz zu Winterthur habe man darauf verzichtet, eine Jobbörse aufzuschalten. «Wir wollten keine Hoffnungen schüren, die wir unter Umständen nicht erfüllen können.» Dennoch sei es in der Rubrik «Bin dabei», die auch von Vereinen genutzt werden kann, durchaus möglich, Angebote für kleinere Nebenjobs aufzuschalten. Ein erstes Angebot gibt es bereits. Dabei handelt es sich um Arbeitseinsätze am Open Air Frauenfeld.

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