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FRAUENFELD: Die Farben hellen sich leicht auf

Trotz roter Zahlen und weiterhin wirtschaftlicher Hürden herrschte an der Generalversammlung des Gewerbevereins im Casino überwiegend heitere Stimmung. Den Förderpreis verlieh der Stiftungsrat gleich drei Absolventen von Berufslehren.
Samuel Koch
Vizepräsidentin Martina Pfiffner leitet durch die Generalversammlung. (Bild: Samuel Koch)

Vizepräsidentin Martina Pfiffner leitet durch die Generalversammlung. (Bild: Samuel Koch)

Samuel Koch

samuel.koch

@thurgauerzeitung.ch

Seit zwei Jahren präsidiert Urs Schönholzer den Gewerbeverein Region Frauenfeld. Bislang blieb es ihm jedoch verwehrt, selbst durch die Generalversammlung zu leiten. Denn nach der Abwesenheit im Vorjahr fehlte er auch am Montagabend an der diesjährigen 167. Generalversammlung im Casino Frauenfeld – aus familiären Gründen. «Ich kann Ihnen versichern, dass er viel Zeit und Herzblut investiert», richtete Vizepräsidentin Martina Pfiffner sein Grusswort an die 145 anwesenden Stimmberechtigten sowie knapp ebenso viele Gäste.

Pfiffner verlas dann auch den von Präsident Schönholzer verfassten Jahresbericht. Die Farben für das Gewerbe hätten sich nach zuletzt eher negativen Zeiten wieder etwas aufgehellt. Trotzdem stünden mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland, dem Einkaufstourismus oder dem weiter zunehmenden Onlinemarkt immer noch genügend Hürden vor dem lokalen Gewerbe. «Klagen bringt aber nichts», liess Schönholzer ausrichten. Es sei wichtig, mutig mit neuen Trends zu gehen. Der Thurgau und auch die Region Frauenfeld seien erfolgreich, weil viele unternehmerisches Denken mitbrächten. Und der Schreinerweltmeister Sven Bürki aus Lanzenneunforn bestätige, dass «wir mit dem dualen Bildungssystem auf dem richtigen Weg sind».

Im zweiten Teil der Rede blickte der Präsident auf viele Veranstaltungen zurück. Im Mai ging unter anderem erstmals der neue Anlass «Trends am Mittag» über die Bühne, der auch im laufenden Jahr Wiederholung finden wird. Für 2018 neu im Kalender erscheint die Kontaktplattform Tischmesse Thurgau, die am 20. April in der Frauenfelder Rüegerholzhalle stattfinden wird. Für alle Interessierten verwies Vizepräsidentin Pfiffner auf den neuen Internetauftritt des Gewerbevereins. Die Kosten für diesen sind einer der Gründe, weshalb in der Rechnung ein Minus resultiert. Zudem gibt es Rochaden im Vorstand (siehe Kasten).

«Provinzler» sowie aktuelle Themen und Projekte

Regierungsratspräsidentin Carmen Haag sprach in ihrer Rede die Frauenfelder Stadtentlastung an, machte sich stark für den Ergänzungsbau des Regierungsgebäudes und erwähnte Durchhalteparolen betreffend Bodensee-Thurtal-Strasse. Neo-Nationalrat Hansjörg Brunner informiere sich auch als «Provinzler aus dem tiefsten Hinterthurgau» über die Anliegen des hiesigen Gewerbes. Zudem orientiere er sich neu an Goethes Leitsatz: «Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.» Stadtpräsident Anders Stokholm blickte in seinem Grusswort auf anstehende Projekte wie die Stadtentlastung, die Begegnungszone oder die Sanierung Hallenbad.

Der Förderpreis ging heuer an drei Berufslehrabsolventen, die alle mit der Note 5,6 abschlossen: Martina Häberli (Schweizer Zucker), Simon Uebigau (Baumer Electric) und Sven Schwalm (Müller Gleisbau). Letzterer begann seine Lehre im Alter von 32.

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