FRAUENFELD: Der Präsident sitzt fest im Sattel

Andreas Wirth steuert das Präsidium der Primar- und Sekundarschulgemeinde auch in seiner fünften Legislatur. An Zielen und Herausforderungen fehlt es dem SVP-Kantonsrat nicht.

Samuel Koch
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Andreas Wirth bekleidet das Präsidium der Schulen Frauenfeld für eine weitere Amtszeit. (Bild: Donato Caspari)

Andreas Wirth bekleidet das Präsidium der Schulen Frauenfeld für eine weitere Amtszeit. (Bild: Donato Caspari)

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

Erstmals 2003 gewählt, bleibt er auch über 2017 hinaus Präsident der Schulen Frauenfeld. Andreas Wirth ist gestern deutlich zum vierten Mal in Folge als Schulpräsident bestätigt worden. Bei der Primarschule erhielt er 3275 von 3613 gültigen Stimmen, 1367 Zettel wurden leer eingeworfen. Bei der Sek wählten 4211 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Wirth, bei 4597 gültigen und 1693 leeren Wahlzetteln.

«Ich freue mich und bin sehr zufrieden», sagt Andreas Wirth auf Anfrage. Denn das Resultat ist noch besser als vor vier Jahren, «deutlich besser sogar». Damit steuert Wirth auf seine fünfte Legislatur zu, die ihn mindestens bis 2021 an der Spitze der Frauenfelder Schulen hält. Der SVP-Kantonsrat mit Jahrgang 1963, der zuletzt vor drei Jahren bei der Stadtpräsidentenwahl unterlegen ist, werde den jetzigen Moment geniessen und zu Hause bei einem Apéro auf den Wahlerfolg anstossen. Er gratuliert aber auch allen anderen Kandidaten für die Wahl in die Primar- oder Sekundarschulbehörde, die als Bisherige oder neu gewählt worden sind (siehe Kasten). «Das Vertrauen zeigt, dass wir unsere Arbeit gut machen», sagt Wirth.

Legislaturziele bereits festgelegt

Mit diversen Herausforderungen vor Augen hat Andreas Wirth bereits seine Legislaturziele für die nächste Amtszeit festgesetzt. «Informatik, frühkindliche Förderung und Berufswahl», hat sich Wirth gross auf die Fahne geschrieben. Die Digitalisierung werde auch die Schulen weiter beschäftigen, weshalb der Gerätepark mit Tablets und Computern angepasst werden müsse. Weiter werde die frühkindliche Förderung einen hohen Stellenwert einnehmen. «Kinder sollen dem Unterricht folgen können, wenn sie in den Kindergarten eintreten», meint Wirth. Zudem möchte er auch auf die Berufswahl ein besonderes Augenmerk legen.