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FRAUENFELD: Der Phantom-Fussgängerstreifen

Während des Umbaus des Postgebäudes führte ein temporärer Fussgängerstreifen auf Höhe Rhyhof über die Rheinstrasse. Seit Anfang Jahr ist er nun nicht mehr da, was nicht allen gefällt.
Auf der Rheinstrasse zwischen dem Büro Witzig auf der einen und dem Café Hirt auf der anderen Seite lassen sich die Überbleibsel des Fussgängerstreifens erkennen. (Bild: Christian Ruh)

Auf der Rheinstrasse zwischen dem Büro Witzig auf der einen und dem Café Hirt auf der anderen Seite lassen sich die Überbleibsel des Fussgängerstreifens erkennen. (Bild: Christian Ruh)

«Ich sehe die Leute jetzt oft einfach über die Strasse laufen. Manche ignorieren, dass der Fussgängerstreifen nicht mehr da ist», sagt Markus Hirt, Inhaber des Café Hirt im Rhyhof, wohin der Fussgängerstreifen bis vor Kurzem noch führte. Kurz nach Neujahr wurden die gelben Streifen weggefräst, weil sie nicht mehr von Nöten seien. Sie wurden ursprünglich angebracht, weil das Postgebäude in Frauenfeld um- und neugebaut wurde.

Post soll bald ins neue ­Gebäude einziehen

Bereits 2015 wurde der Ende 70er-Jahre entstandene Anbau der Post abgerissen. Im März 2016 begann dann der Umbau des alten Postgebäudes sowie der Neubau des modernen Gebäudes daneben, in dem neu die Post ihren Platz finden soll. Die Bauarbeiten blockierten aber einen Teil des Trottoirs, wodurch die Posthaltestelle verschoben und ein provisorischer Fussgängerstreifen unterhalb der Baustelle, direkt vor dem Café Hirt erstellt wurde. Der Neubau soll noch im ersten Quartal 2018 bezogen werden, die Bauarbeiten beschränken sich jetzt zum Grossteil auf die Innenräume der ­Gebäude. Das Trottoir ist somit wieder begehbar, und der Fussgängerstreifen zwischen Büro Witzig und Café Hirt wurde entfernt, weil auch beide Fussgängerstreifen weiter unten und oben an der Rheinstrasse ungehindert begehbar sind.

Andere Fussgängerstreifen wieder begehbar

Andreas Gsell, Ressortleiter Verkehrsanordnungen und Signalisation vom kantonalen Tiefbauamt, ist das Problem neu. Der Fussgängerstreifen sei nicht mehr nötig gewesen, da die beiden Übergange beim Postkreisel und vor der Kantonalbank wieder frei begehbar seien. «Falls es wirklich ein Problem ist und dort ein fester Fussgängerstreifen angebracht werden soll, muss die Stadt das beim Tiefbauamt offiziell beantragen», sagt Gsell.

Christian Ruh

christian.ruh@thurgauerzeitung.ch

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