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FRAUENFELD: Das erste Tausend ist voll

Weil sie gegen eine oberirdische Stadtentlastung sind, unterstützen 1000 Personen die Petition aus dem Talbachquartier.

Innert eines Monats haben die Initianten der Petition «Keine oberirdische Stadtentlastung Frauenfeld» (Kosef) 1000 Unterschriften gesammelt. Das teilte das Kosef-Team um Gemeinderat Roman Fischer (Grüne) gestern mit. «Das Märchen von 1001 Unterschriften wurde bereits war», sagt Fischer. Von den bisherigen Unterschriften stammten rund ein Viertel von den Anwohnern der betroffenen Quartierstrassen und ein weiterer Drittel direkt aus dem Quartier Ergaten-Talbach. «Etwas mehr als 40 Prozent sind solidarische Frauenfelder». Eine Gruppe von rund einem Dutzend Freiwilliger habe die Unterschriften in kurzer Zeit zusammengetragen.»

Angst vor Weinfelder Verhältnissen

Die Gruppe um Roman Fischer wehrt sich gegen drei der sieben möglichen Varianten der Stadtentlastung (siehe Kasten). Dies, weil sie teilweise direkt über Quartierstrassen geführt werden sollen, namentlich über die Talacker- oder die Walzmühlestrasse. Fischer und seine Mitstreiter befürchten «Weinfelder Verhältnisse». Dort säumen seit einigen Jahren meterhohe Lärmschutzwände die Wohnhäuser links und rechts der Umfahrung im Norden der Gemeinde. Fischer will die Unterschriften Mitte Januar dem Stadtrat übergeben, «als Stimmungsbild aus der Bevölkerung».Für Fischer machen die 1000 gesammelten Unterschriften das Stimmungsbild schon jetzt deutlich: «Dem Stadtrat und dem Kanton sollte nun hoffentlich klar werden, dass die oberirdischen, millionenschweren Strassenbauten Unsinn sind, weil sie bloss Verkehr aus der Innenstadt in die Quartiere verlagern.» Am 22. Januar sind die sieben Varianten erstmals Thema in der Spezialkommission «Frauenfeld 2030» des Gemeinderates.

Auch andere kämpfen für «ihre» Varianten

Fischer und seine Mitstreiter sind nicht die einzigen, die sich für oder gegen eine der Varianten der Stadtentlastung engagieren. Aus dem Einzugsgebiet der Ringstrasse setzt sich die Gruppe Schmetterling für einen kurzen Tunnel unter der Rheinstrasse ein. Diese Variante seit zwar teuer, aber effektiv, sagt die Gruppe um den Architekten Bruno Stäheli. Er brachte die Idee eines Tunnels, der von einem zweiten unterirdischen Kreisel an der Bahnhofstrasse gegen Süden führt, ins Gespräch. (hil)

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