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FRAUENFELD: Chor stellt sich der Herausforderung

Der Frauenfelder Oratorienchor gibt am Sonntag sein Jahreskonzert. In der evangelischen Stadtkirche singt er unter anderem Rossinis «Stabat Mater».
Dirigent Christian Dillig bereitet sich in der evang. Stadtkirche auf eine der letzten Proben vor. (Bild: PD)

Dirigent Christian Dillig bereitet sich in der evang. Stadtkirche auf eine der letzten Proben vor. (Bild: PD)

Der Dirigent des ambitionierten Laienchores, Christian Dillig, war in den letzten Wochen zwar körperlich ziemlich angeschlagen. Doch seit dem letzten Probenwochenende ist nicht nur seine persönliche Genesung weit vorangeschritten, er ist im Gespräch auch als ein absolut zuversichtlicher musikalischer Leiter zu erleben. «Die Sängerinnen und Sänger haben mich wieder einmal begeistert. Ehrlich gesagt: Ich denke, dass sie von Jahr zu Jahr besser werden», lobt Dillig fast überschwänglich die rund 70 Chormitglieder, die er seit nunmehr acht Jahren unermüdlich zu gesanglichen Höchstleistungen antreibt.

Eine höchst delikate Angelegenheit

Nicht zuletzt auch deshalb traute Dillig, als es vor gut eineinhalb Jahren um die Auswahl des Programms ging, dem Frauenfelder Oratorienchor auch zu, das Stabat Mater von Gioachino Rossini zu singen. Gewollt habe er es im Grunde genommen schon lange, doch sei er früher davon überzeugt gewesen, dass der Frauenfelder Chor mit den teilweise a capella gesungenen Stellen überfordert sein könnte. «Es ist halt schon eine ganz andere Herausforderung, ob man durchgehend durch ein Orchester begleitet wird oder nur die anderen Stimmen neben sich hat», sagt er.

Letzteres verzeihe keinerlei Fehler, was das Ganze zu einer höchst delikaten Angelegenheit werden lasse. «Doch nach den vielversprechenden Proben freue ich mich sehr, auch wenn die Stadtkirche akustisch nicht unproblematisch ist. Aber diese Herausforderung ist ja für uns nicht neu», sagt Dillig. Auch hat das «Stabat Mater», –wie es bei Rossini nicht anders zu erwarten ist– «opernhaftes» Gepräge, das der Zuhörerschaft zwar wunderschöne Melodien, dem Vereinsvorstand jedoch auch eine anspruchsvolle Suche bei den Solisten bescherte. Sie heissen Mélanie Adami (Sopran), Susanne Gritschneder (Mezzosopran), Joachin Asiain (Tenor) und Clemens Morgenthaler (Bass). Der Chor wird vom Orchester Camerata Schweiz begleitet.

Eine «besondere Liebe» hegt Christian Dillig seit jeher für die Musik von Felix Mendelsohn Bartholdy. Dessen «95. Psalm», der wie Rossinis «Stabat Mater» 1842 in Gänze uraufgeführt wurde, ist ein Werk, das inhaltlich deutlich zweigeteilt ist. Während zuerst die Aufforderung erklingt, den Herrn anzubeten und zu lobpreisen, sind danach mahnende Worte zu hören, welche die Menschen dazu auffordern, das Wort Gottes nicht zu missachten. Missachten sollten auch Musikliebhaber das vielversprechende Programm nicht.(art)

Vorverkauf im Bücherladen Marianne Sax unter 052 721 66 77 oder Mail info@saxbooks.ch. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

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