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FRAUENFELD: Bürgerstube benötigt Beizer

Die Bürgergemeinde sucht einen neuen Wirt für das Restaurant im Rathaus. Bürgerpräsident Titus Moser liebäugelt weiterhin mit der Schlossremise.
Die Wirtschaft zur Bürgerstube befindet sich im Rathaus. (Bild: Stefan Hilzinger)

Die Wirtschaft zur Bürgerstube befindet sich im Rathaus. (Bild: Stefan Hilzinger)

Der Betrieb läuft gut. «Daran liegt es nicht», sagt Bürgerpräsident Titus Moser. Dennoch verlässt Gastgeberin Monika Meile die «Bürgerstube» nach drei Jahren wieder. Als Grund für den Wechsel nennt Moser Ermüdungserscheinungen. «Der Betrieb gibt viel zu tun», sagt er. Die Bürgergemeinde sucht nun auf 1. April einen neuen Mieter für die Gastwirtschaft im Rathaus.

Der Betrieb mit seinen gut 30 Plätzen ist mittags zwar meist voll, «aber eben halt etwas klein», sagt der Bürgerpräsident. Die Gartenwirtschaft mit dreissig weiteren Plätzen reisse die Sache dann zwar heraus. «Doch der Betrieb hat einfach seine Grenzen», sagt Moser. Das war bereits zur Zeit von Evelyne Rüegsegger der Fall, die vor Meile die Bürgerstube 15 Jahre lang geführt hatte.

Museums-züglete vorderhand kein Thema

Die Wirtschaft ist während der umfassenden Restaurierung des Rathauses in den Jahren 1979 bis 1983 eingerichtet worden. Moser macht kein Geheimnis daraus, dass die Bürgergemeinden den engen Verhältnissen von Küche und Gaststube entfliehen möchten. Ins Auge gefasst hat der Bürgerpräsident die nahe Schlossremise. «Dort gibt es deutlich mehr Platz, und es liesse sich etwas Praktischeres einrichten», sagt Moser. Vor wenigen Jahren prüften Stadt, Bürgergemeinde und Kanton eine Umnutzung des Schlosses und seiner Nebenräume, weil der Standort für das historische Museum zur Disposition stand. «In einer Arbeitsgruppe, damals noch mit Stadtammann Carlo Parolari, haben wir verschiedene Szenarien diskutiert.» Doch der Kanton hat die Standortfrage inzwischen zurückgestellt. So haben die Verantwortlichen beim Kanton auch kein Musikgehör für eine Umnutzung der Schlossremise. «Leider», sagt Titus Moser. Aber, wer weiss.

Für die weitere Verpachtung der «Bürgerstube» ist er dennoch zuversichtlich. «Wir haben viele und auch interessante Bewerbungen erhalten», sagt er. Nach den Sportferien will sich die Bürgerverwaltung mit der Verpachtung befassen.

Stefan Hilzinger

stefan.hilzinger@thurgauerzeitung.ch

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