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FRAUENFELD: Bücherfest strahlt über Frauenfeld aus

Ende Mai findet das Bücherfest statt, zum zweiten Mal nach 2016. In der Zwischenzeit kann sich die geneigte Leserschaft mit der Aktion «Frauenfeld liest ein Buch» schon mal literarisch aufwärmen.
Stefan Hilzinger
Die OK-Mitglieder Bernhard Bertelmann, Marianne Sax, Eliane Wenger und Christof Stillhard mit Stadtpräsident Anders Stokholm (Mitte). Im Hintergrund das Bücherfest-Plakat, gestaltet von Rina Jost. (Bild: Stefan Hilzinger)

Die OK-Mitglieder Bernhard Bertelmann, Marianne Sax, Eliane Wenger und Christof Stillhard mit Stadtpräsident Anders Stokholm (Mitte). Im Hintergrund das Bücherfest-Plakat, gestaltet von Rina Jost. (Bild: Stefan Hilzinger)

Stefan Hilzinger

stefan.hilzinger@thurgauerzeitung.ch

Das Bücherfest-OK mag exotische Tiere. Nach dem Elefanten vor zwei Jahren ist dieses Jahr das Okapi an der Reihe. Die Waldgiraffe, wie das gestreifte, langbeinige Tier auch heisst, tritt aus dem Buch «Was man von hier aus sehen kann» auf die Bühne des Frauenfelder Bücherfests, das vom 25. bis 27. Mai zum zweiten Mal nach 2016 stattfindet. Gestern orientierten die Mitglieder des Organisationskomitees über erste Details (siehe Kasten), ohne alles zu verraten.

Vor allem aber gab das OK gestern bekannt, dass der Roman mit dem Okapi auf dem Buchdeckel die Lektüre für die Aktion «Frauenfeld liest ein Buch» ist. «Ein Werk voller schöner, bleibender Sätze», sagte Buchhändlerin Marianne Sax bei der Vorstellung des Werks. «Frauenfeld liest ein Buch» soll das Publikum für die Veranstaltungen Ende Mai aufwärmen. «Die Aktion ist der Teaser für den Anlass», sagte der städtische Kulturbeauftragte Christof Stillhard. Hunderte liessen vor zwei Jahren auf die «Elefanten im Garten» von Meral Kureyshi ein. Hunderte und ein paar mehr sollten es auch dieses Jahr wieder werden. «Ab sofort sind alle Exemplare des Buches, die schweizweit verkauft werden, mit einem Aufkleber ‹Frauenfeld liest ein Buch› gekennzeichnet», sagte Buchhändlerin Sax.

«Sogar Zürcher interessieren sich für Frauenfeld»

«Der Anlass strahlte schon 2016 weit über die Stadt hinaus», sagte Stadtpräsident Anders Stokholm. Die Gäste seien sogar aus dem Ausland angereist. «Ja, sogar in Zürich interessiert man sich plötzlich, was in Frauenfeld kulturell läuft.» Ein Fest für das Buch sei keineswegs veraltet, wie man landläufig meine. «Sogar bei den Jungen sind Bücher beliebt. Wir wollen doch einfach gern etwas in Händen halten», sagte Stokholm.

Laut Christof Stillhard sind organisatorisch noch nicht alle letzten Fragen geklärt, vor allem bei der Finanzierung. «Doch ich bin zuversichtlich, dass auch hier alles gut kommt», sagt er. Gerade erst habe auch die Jubiläumsstiftung der Thurgauer Kantonalbank einen Beitrag zugesagt. Eine wesentliche Neuerung sei, dass sich das Festival-Zentrum dieses Jahr in der Alten Kaplanei befinde und damit mitten in der Altstadt. Neues wusste auch Eliane Wenger von der Bibliothek der Kulturen zu berichten: «Erstmals findet eine Lesung in französischer Sprache statt.» Zu Gast ist Azouz Begag, Schriftsteller aus Lyon mit algerischen Wurzeln. Er liest in der Kanti.

Kantonsbibliothekar und OK-Mitglied Bernhard Bertelmann schätzt die Eigendynamik von «Frauenfeld liest ein Buch». «Das ist Literaturvermittlung, die einfach so passiert.»

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