Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

FRAUENFELD: Blick von aussen

Grosse Ehre: Die Schweizer Architektur-Fachzeitschrift «Hochparterre» widmet der Kantonshauptstadt ein Themenheft. Weil Planungs- und Baukultur sowie Dynamik stimmen. Am Montag war Vernissage.
Mathias Frei
Stadtpräsident Anders Stokholm, Stadtbaumeister Christof Helbling, «Hochparterre»-Redaktor Axel Simon und Stadtrat Urs Müller freuen sich über das druckfrische Themenheft. (Bild: Mathias Frei)

Stadtpräsident Anders Stokholm, Stadtbaumeister Christof Helbling, «Hochparterre»-Redaktor Axel Simon und Stadtrat Urs Müller freuen sich über das druckfrische Themenheft. (Bild: Mathias Frei)

«Das Bild stimmt. Aber nicht nur.» Das im Editorial von «Hochparterre»-Redaktor Axel Simon skizzierte Bild von Militär, Schloss und Verkehr, das Bild von der «kleinen Stadt im Grünen». Die Architektur-Fachzeitschrift «Hochparterre» hat im aktuellen Themenheft über Frauenfeld den Blick von aussen und forscht im Innern. Und Hochparterre blickt in die Zukunft. «Der Hauptort des Kantons Thurgau wächst nach innen. Und macht sich fit für eine Zeit mit weniger Autos und Einfamilienhäusern»: So heisst es auf dem Heftcover. Montagabend war im Bürgersaal im Rathaus Vernissage der 32-seitigen Publikation.

«Wir kritisieren nicht nur, wir loben auch», sagt «Hochparterre»-Redaktor Axel Simon. Und man zeige Vorbildliches, in diesem Fall Frauenfeld. Die Thurgauer Kantonshauptstadt zeichne sich durch eine «überdurchschnittlich hohe Baukultur» aus. Es herrsche eine Dynamik des Wachstums. Zudem sei bei Planungen eine hohe Qualität feststellbar. Das vorliegende Themenheft sei eines der besseren.

Von Balanceakt bis Online-Shopping

Das ist Balsam für die Ohren von Stadtpräsident Anders Stokholm und Stadtrat Urs Müller als Departementsvorsteher Bau und Verkehr. Stokholm dankt für den Blick von aussen auf eine Entwicklung, die man selber nicht wahrnehme. Und: «Das Themenheft zeigt unser Potenzial als Stadt.» Müller spricht von der Stadtentwicklung in der Innenstadt als einem Balanceakt und von der Digitalisierung, die eine neue Form von Urbanität schaffe. Stichwort: Online-Shopping.

Verdichtung nach innen – Ziel des revidierten Raumplanungsgesetzes des Bundes – könne nicht auf dem gesamten Stadtgebiet stattfinden. Denn das hätte auch Infrastrukturausbau auf dem ganzen Stadtgebiet zur Folge, was man sich nicht leisten könne, sagt Stadtrat Müller. Grösstes Verdichtungspotenzial habe das Langdorf. «Langfristig soll dort ein neues Stück Stadt entstehen.» Dabei wolle man qualitativ wachsen. «Zugegeben, das wollen alle – aber wir können es auch.»

Ankerpunkt des Themenhefts ist der Stadtplan in Heftmitte. Inhaltlich startet die Publikation mit einem Dreier-Interview mit dem Titel «Heute sind wir wählerischer». Zu Wort kommen Stadtrat Urs Müller, Stadtbaumeister Christof Helbling sowie Architektin Heidi Stoffel, die der städtischen Fachkommission für Hochbau angehört. Bereits auf den nächsten zwei Seiten liegt das erste von mehreren Bild-Gegensatzpaaren: Baliere versus Burger-King. Der Zürcher Fotograf Markus Frietsch zeichnete für die Bildgestaltung verantwortlich. Es folgt ein Spaziergang mit dem ehemaligen kantonalen Denkmalpfleger Urs Fankhauser über Unanständiges und städtische Qualitäten. Acht Seiten sind wichtigen Frauenfelder Bauprojekten gewidmet, die bereits realisiert, noch im Bau oder in Planung sind. Mit den laut Axel Simon zwei Hypotheken Frauenfelds, dem Verkehr und den Einfamilienhäusern, beschäftigen sich weitere Texte. Bei ersterem spricht Stadtingenieur Thomas Müller, bei zweitem Stadtbaumeister Helbling. Und schliesslich steht der neue Stadtteil Langdorf im Zentrum. Das Porträt über den bekannten Frauenfelder Architekten Thomas Hasler rundet das Heft ab. «Bleiben Sie in Frauenfeld wohnen», sagt «Hochparterre»-Redaktor Simon am Montag zu den Vernissagegästen.

Das Themenheft kann als Printausgabe für 15 Franken auf
der Webseite bestellt oder gratis als E-Paper gelesen werden.
<em>www.hochparterre.ch</em>

Blick auf die Silos der Zuckerfabrik. (Bild: Markus Frietsch/PD)

Blick auf die Silos der Zuckerfabrik. (Bild: Markus Frietsch/PD)

Der Rathausturm spiegelt sich im Schlosspark. (Bild: Markus Frietsch/PD)

Der Rathausturm spiegelt sich im Schlosspark. (Bild: Markus Frietsch/PD)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.