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FRAUENFELD: Bezahlbare Wohnungen sind ein grosser Wunsch

50 Interessierte wagten am Samstag einen Blick in die Zukunft. Bei der Mitwirkungsveranstaltung stand das geplante Mehrgenerationen-Wohnprojekt an der Sonnenhofstrasse im Kurzdorf im Fokus.
Zwei Zukunftskonferenz-Teilnehmerinnen und Genossenschaftsgeschäftsführer Martin Schmidli (mit Mikrofon) präsentieren im Plenum Resultate aus einer Gruppenarbeit. (Bild: Mathias Frei)

Zwei Zukunftskonferenz-Teilnehmerinnen und Genossenschaftsgeschäftsführer Martin Schmidli (mit Mikrofon) präsentieren im Plenum Resultate aus einer Gruppenarbeit. (Bild: Mathias Frei)

Begegnungsplätze und -räume dürfen nicht fehlen. Erwünscht sind auch Dienstleistungsangebote wie ein Laden, eine Hausarztpraxis, eine Kita, ein Mittagstisch, Nachbarschaftshilfe, Co-Working-Räume oder ein Café. Es soll keinen Luxusbau geben. Und vor allem sollen die Wohnungen bezahlbar sein. Das sind die Wünsche zu einer an der Sonnenhofstrasse geplanten Mehrgeneration-Wohnsiedlung. 50 Interessierte sind am Samstag der Einladung der Heimstätten-Genossenschaft Winterthur (HGW) in die Konvikthalle gefolgt. Im Rahmen einer Mitwirkungsveranstaltung haben sie sich Gedanken gemacht, wie eine Überbauung aussehen soll, wo Familien, junge Erwachsene, aber auch Seniorinnen und Senioren aktiv zusammenleben.

Wenn alles gut geht, könnten in sechs bis sieben Jahren die ersten Bewohner in die Wohnsiedlung einziehen, die derzeit den Namen Generation Wohnen Burgerholz trägt. In 80 bis 100 Wohnungen soll die Überbauung Platz für 200 bis 300 Personen bieten. Darüber hinaus sei noch verhältnismässig wenig ausdefiniert, sagt Stefan Zollinger, zuständiger Projektleiter bei der HGW. Die grosse Winterthurer Genossenschaft tritt als Bauherrin für das Frauenfelder Projekt auf, das seinen Ursprung im städtischen Pilotprojekt «Älter werden im Quartier» (Awiq) hat. Die Awiq-Arbeitsgruppe IG Wohnen hat sich seit 2014 mit dem Thema Generationenwohnen beschäftigt. Vergangenen Herbst konnte die HGW als Bauherrin präsentiert werden.

Die Genossenschaft entwickelt, finanziert und betreibt schliesslich die Wohnsiedlung. In der Projektsteuerungsgruppe ist nebst der HGW und den Vertretern der IG Wohnen auch die Stadt mit Stadtrat Urs Müller und Stadtbaumeister Christof Helbling vertreten. Denn betreffend Baurechtsvertrag mit der Genossenschaft hat der Gemeinderat das letzte Wort.

Nun geht’s an die Auswertung der Ideen

Die HGW wertet nun die Mitwirkungsveranstaltung aus und will Ende Juni informieren, welche Ideen weiterverfolgt werden können. 2020 soll der Gestaltungsplan genehmigt sein, damit die Genossenschaft danach die konkrete Planung und schliesslich den Bau in Angriff nehmen kann.

Auch die Stadtratsmitglieder Elsbeth Aepli und Urs Müller sowie Stadtbaumeister Helbling haben an der Mitwirkungsveranstaltung bei den Gruppen mitgearbeitet. Die HGW habe die Interessen gut abgeholt. «Die Frauenfelder Bevölkerung bekommt etwas, was sie auch will», findet Aepli und Müller zeigt sich angetan von der altersmässig durchmischten Teilnehmerschaft. Beide sprechen der HGW eine höchst professionelle Arbeitsweise zu.

Mathias Frei

mathias.frei

@thurgauerzeitung.ch

www.generation-wohnen.ch

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