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FRAUENFELD: Autofahren, Alkohol und Steuererklärung

80 Jungbürger sind an der Feier am Freitag willkommen geheissen worden. Sie haben gemischte Gefühle im Hinblick auf ihre Volljährigkeit. Bei den meisten überwiegt aber die Vorfreude – immerhin winken viele neue Freiheiten.
Viola Stäheli
Bettina Wohlfender, Catherine Wagels und Lukas Gisi sind gespannt, wie die Volljährigkeit sein wird.

Bettina Wohlfender, Catherine Wagels und Lukas Gisi sind gespannt, wie die Volljährigkeit sein wird.

Viola Stäheli

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

«Bald kann ich alles selber unterschreiben», sagt Lukas Gisi verschmitzt. Noch ist er nicht volljährig, er wird es aber demnächst. Zusammen mit 80 weiteren jungen Frauenfeldern steht er im grossen Bürgersaal des Rathauses. Sie alle sind aus einem bestimmten Grund hergekommen: Heute Abend werden sie als Jungbürger willkommen geheissen.

«Ja, für mich war klar, dass ich an der Feier teilnehmen will», sagt Bettina Wohlfender. Für sie ist es ein Vorgeschmack auf den nächsten Lebensabschnitt. «Aber ehrlich gesagt wird sich wohl vorerst nicht viel verändern, denn ich habe nicht vor, direkt mit dem Autofahren zu beginnen», sagt die junge Frau.

Anders sieht das Philipp Schweizer. Er kann es kaum erwarten, am Steuer zu sitzen. Aris Geiger stimmt ihm zu. «Und jetzt können wir uns Alkohol kaufen», fügt er lachend hinzu. Die beiden jungen Frauenfelder kennen aber auch die unbequemeren Seiten der Volljährigkeit: Bald müssen sie sich mit Steuererklärungen abmühen und ihre Wahlzettel rechtzeitig ausfüllen. Das bremst die Euphorie der beiden aber keineswegs.

Etwas mehr Bedenken hat Paula da Silva Pinto. «Es kommt halt plötzlich mega viel auf einen zu», erklärt sie. Sie kann nun bald ohne die Zustimmung ihrer Eltern entscheiden, muss dafür aber auch selbst hinstehen. Michelle Schoch hält dagegen. «Du hast so viele neue Freiheiten, wenn du selbst entscheiden darfst – das ist doch cool!», sagt sie. Die zwei sind sich in einem aber einig: Sie sind gespannt, wie die Volljährigkeit wirklich sein wird. Mit einer ähnlichen Vorfreude sind die beiden auch zur Feier gekommen. «Das ist ein einmaliger Anlass», sagt da Silva Pinto. Am meisten haben sie sich darauf gefreut, viele Leute wieder zu treffen und sich gemeinsam mit ihnen auf die bevorstehende Volljährigkeit zu freuen.

Auch für Sara Schnellmann war klar, dass sie diesen Freitagabend im Bürgersaal des Rathauses sein wird. Sie freut sich darauf, bald selbstständiger sein zu können. Die Frauenfelderin ist mit Isabelle Baltensperger gekommen. Diese kann es kaum erwarten, ihr Diplom in den Händen zu halten. «Es ist einfach anders, wenn man etwas nach Hause nehmen kann und nicht nur hier gewesen ist», sagt sie. Sie hat sich auf den Anlass gefreut und weiss diesen auch zu schätzen. «Eine Jungbürgerfeier ist nicht überall selbstverständlich.»

Aris Geiger und Philipp Schweizer freuen sich aufs Autofahren – und auf den Alkohol, den sie nun kaufen können.

Aris Geiger und Philipp Schweizer freuen sich aufs Autofahren – und auf den Alkohol, den sie nun kaufen können.

Isabelle Baltensperger und Sara Schnellmann schätzen die Jungbürgerfeier.

Isabelle Baltensperger und Sara Schnellmann schätzen die Jungbürgerfeier.

Nathaly Neiverth de Brito, Paula da Silva Pinto und Michelle Schoch können bald selbständig Entscheidungen treffen. (Bilder: Viola Stäheli)

Nathaly Neiverth de Brito, Paula da Silva Pinto und Michelle Schoch können bald selbständig Entscheidungen treffen. (Bilder: Viola Stäheli)

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