FRAUENFELD: Auf Tuchfühlung mit der Berufswelt

450 Oberstufenschülerinnen und -schüler aus der Region schnupperten diese Woche in möglichen Lehrbetrieben.

Merken
Drucken
Teilen
Lehrling Timo Klingebiel verteilt mit den Schülerinnen aus Halingen, Jeanne Wartenweiler und Teuta Xhela, das Mittagessen. (Bild: PD)

Lehrling Timo Klingebiel verteilt mit den Schülerinnen aus Halingen, Jeanne Wartenweiler und Teuta Xhela, das Mittagessen. (Bild: PD)

Hell, modern und doch mit viel Sensibilität erscheint das Alterszentrum Neuhaus in Wängi. Die Bildungsverantwortliche Nadja Chiout und die Lernenden begrüssen Sekschülerin Liza Emini aus Felben-Wellhausen mit weiteren fünf Schülerinnen sowie zwei Lehrpersonen anlässlich des Berufswahlparcours der Region Frauenfeld.

Dieses Jahr beteiligten sich 134 Betriebe in und um Frauenfeld an der Aktion der regionalen Wirtschaft. Die 454 Schülerinnen und Schüler kommen aus den Sekundarschulanlagen in Frauenfeld, Time-out Frauenfeld, Felben, Hüttwilen, Halingen, SBW Frauenfeld und Müllheim.

In Gruppen zu vier bis fünf Schülern besuchten sie mögliche zukünftige Ausbildungsbetriebe, wie eben das Alterszentrum in Wängi. Viel medizinisches Wissen ist notwendig bei der Betreuung älterer Menschen. Beeindruckt sind die Besucher auf verschiedenste Weise, etwa wenn sie zum ersten Mal den Beutelinhalt einer Magensonde zu Gesicht bekommen. Von zentraler Wichtigkeit ist, die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv zu beschäftigen. Hier darf Teuta Xhela von der Oberstufe Halingen in die Arbeit einsteigen und ein Sprichwortspiel durchführen. So ist ihre Vorstellung von einem gelungenen Berufswahlparcours-Besuch in Erfüllung gegangen. Selber etwas zu tun, dabei zu sein. «Ich war vor dem Besuch schon etwas angespannt», sagt sie. Nun sei sie aber sehr zufrieden mit diesem zweistündigen Einblick und werde sich als nächsten Schritt eine Schnupperlehre als Fachangestellte Gesundheit suchen. Später helfen die Schülerinnen bei der Ausgabe des Mittagessens mit.

Jeanne Wartenweiler freut sich schon auf den Besuch als Tiermedizinische Praxisassistentin am Nachmittag. Ausserdem erhält sie einen Einblick beim Forstwart in Oberneunforn. «Ich bin gerne in der Natur, aber ob ich als Forstwartin geeignet bin?», fragt sie sich .(red)