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FRAUENFELD: Auf ein weiteres Eishockeyfest

Wie im Vorjahr, treffen die Eishockeyaner im Cup auf eine Topmannschaft. Gegen die ZSC Lions wollen sie einen Coup landen und vor ausverkauften Rängen spielen.
1629 Zuschauer sorgten bei der letztjährigen Cup-Partie gegen den EHC Kloten für einen Stadionrekord. (Bild: Reto Martin (27. September 2016))

1629 Zuschauer sorgten bei der letztjährigen Cup-Partie gegen den EHC Kloten für einen Stadionrekord. (Bild: Reto Martin (27. September 2016))

Es ist wie der Dessert vor dem Hauptgang. Noch vor Meisterschaftsstart am kommenden Wochenende steht den Frauenfelder Eishockeyanern und ihren Fans heute mit dem Cupspiel gegen die ZSC Lions ein erster Leckerbissen bevor. 1. Liga gegen National League A, ein Klassenunterschied von vier Eishockeyligen, Budget von rund 670000 Franken gegenüber mehr als 18 Millionen: Das Spiel ist ein Kampf David gegen Goliath. Bereits im vergangenen Jahr bescherte das Losglück den Frauenfeldern mit dem EHC Kloten eine Topmannschaft, jetzt sind es wieder Zürcher, und deren Palmarès geht hinunter wie Öl: achtmaliger Schweizer Meister (zuletzt 2014), dreifacher Cupsieger (zuletzt 2016) und Sieger der Champions League 2009. «Der Gegner ist noch einmal lukrativer», meint auch EHC-Frauenfeld-Präsident Michael Hinder. Im Vorjahr waren die Plätze in der Kunsteisbahn so gut besetzt wie noch nie. Stadionrekord mit 1629 Zu­schauern. «Wir hoffen, dass wir wieder so viele Leute mit Spitzeneishockey begeistern können», sagt Hinder. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Situation heuer noch spezieller, denn bisher habe der EHC in der 1. Liga noch kein Meisterschaftsspiel absolviert. «Noch ist die Euphorie noch nicht so gross», meint Hinder. Auch deshalb sei schwierig zu prognostizieren, wie viele Besucher in die Eishalle kommen. Für ein Rahmenprogramm ist auf jeden Fall gesorgt. Wie im Vorjahr, betreibt der Verein ein Festzelt auf dem Parkplatz vor der Eishalle. «Wir freuen uns auf ein gutes Fest», sagt Hinder.

Stadtrat Ruedi Huber als Glücksbringer

Organisatorisch ist auch die Stadt involviert. So schreibt ein Sicherheitskonzept vor, dass bei Anlässen mit mehr als 300 Personen die Kantonspolizei Thurgau sowie zusätzliche Kräfte für Sicherheit und einen guten Verkehrsfluss sorgen müssen. Aus dem Rathaus kommen aber nicht nur Vorschriften, sondern auch Glückwünsche. Und Ruedi Huber ist als Vorsteher des Departements für Werke, Freizeitanlagen und Sport dafür der Richtige, tippte er doch im Vorjahr im Vorfeld der Partie mit 1:4 das richtige Resultat. «Unsere Stadt ist eher bekannt als Stadt des Breitensports», sagt Huber. Umso erfreulicher sei es, dass sich Frauenfeld mit ein Topteam messen könne. Heuer tippt er auf eine 1:5-Niederlage. «Ich hoffe, unseren gelingt zumindest ein Ehrentreffer.» 37

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

EHC Frauenfeld – ZSC Lions

Mi, 20. September, 20 Uhr

ab 18 Uhr Ticket-Abendverkauf und bis 24 Uhr Festzeltbetrieb

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