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FRAUENFELD: Auf den Spuren der Bienen

Die intelligente Honigsammlerin hat ein positives Image – obwohl sie schmerzhaft stechen kann. In einer aktuellen Ausstellung im Naturmuseum kann ein Bienenvolk beobachtet werden.
Christof Lampart
Unter Bienen: Der Direktor des Naturmuseums, Hannes Geisser, ist überzeugt, dass die Ausstellung gut ankommen wird. (Bild: art)

Unter Bienen: Der Direktor des Naturmuseums, Hannes Geisser, ist überzeugt, dass die Ausstellung gut ankommen wird. (Bild: art)

Christof Lampart

thurgau@thurgauerzeitung.ch

Mit der Sonderausstellung «Wunderwelt der Bienen» ermöglicht das Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld bis und mit dem 10. September 2017 ­tiefe Einblicke in die Welt der Honig- und Wildbienen. Die Ausstellung ist vom Bündner Naturmuseum produziert worden und erfreut sich bereits vor der Eröffnung grosser Beliebtheit bei der für ein Naturmuseum relevanten Zielgruppe: «Rund 40 Lehrerinnen und Lehrer haben sich für unsere Infoveranstaltung angemeldet; wir können also davon ausgehen, dass die Ausstellung von vielen Thurgauer Schulklassen besucht wird», sagt Museumsdirektor Hannes Geisser.

Bienenkönigin legt 1500 Eier am Tag

Tatsächlich bietet die Ausstellung vieles, was heute in einem Museum längst nicht mehr selbstverständlich ist. Die viele «Kästen» mit zumeist kreisförmigen Gucklöchern erlauben vor allem jüngeren Kindern das spielerische Entdecken der ziemlich buntgehaltenen Insektenwelt. Für ältere Kinder gibt es genug zu lesen; und wer mal warten muss, weil die Gucklöcher belegt sind, kann sich einen der vielen Naturfilme anschauen, die wahlweise an die Wände oder auf den Boden projiziert werden. Und dann ist da auch das lebendige Bienenvolk, das gegenwärtig 20000 Bienen umfasst und im Sommer dann bei einem Bestand von 50000 angelangt sein dürfte. Denn «die Bienenkönigin legt 1500 Eier – am Tag», erläutert Geisser.

Rund 600 Bienenarten gebe es in der Schweiz – und damit fast so viele wie in ganz Mitteleuropa, erklärte der Museumsdirektor am Dienstag vor den Medien. Dass die Schweiz eine dermassen grosse Bienen-Diversität aufweise, sei nicht zuletzt der abwechslungsreichen Topografie des Landes zuzuschreiben. Bienen, welche Geisser als «die Vögel der Insektenwelt» bezeichnete, kämen praktisch überall vor und seien für die Natur und für den Menschen von grösster Wichtigkeit: «Rund 100 Obst- und Gemüsesorten wachsen nur, weil die Bienen sie bestäuben.» Gäbe es die Bienen nicht, so würde etwa von einem klassischen «Hamburger» nur gerade das Brötchen existieren.

Themenrundgang in Frauenfeld

Wer möchte, kann sich in Frauenfeld auch ausserhalb der Museumsöffnungszeiten auf die Spuren der Bienen begeben. Denn in Zusammenarbeit mit der Stadt bietet das Naturmuseum ­einen sieben Kilometer langen, zweistündigen «Bienenrundgang durch Frauenfeld» an, bei dem allerlei Wissens- und Staunenswertes über die «Wunderwelt der Bienen» zu sehen sein wird. Ein umfassendes Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen und Bastelstunden – hergestellt wird ein Wildbienenhaus – rundet das Ausstellungsprogramm ab.

www.naturmuseum.tg.ch

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