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FRAUENFELD: Auf Biberjagd im Murg-Auen-Park

Die Handpuppe «Biber the Kid» zeigt am Murg-Altlauf, warum Bauern mit Bibern befreundet sein sollten. Hinter dem humorvollen Familientheater steckt ein dreiköpfiges Team der Theaterwerkstatt Gleis 5.
Maria Keller
«Biber the Kid» und Pro-Natura-Praktikant Guisi vor Publikum am Murg-Altlauf. (Bild: Maria Keller)

«Biber the Kid» und Pro-Natura-Praktikant Guisi vor Publikum am Murg-Altlauf. (Bild: Maria Keller)

Maria Keller

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

«Sind alle warm angezogen?», fragt Giusi. Es ist sein erster Tag als Praktikant bei Pro Natura. Jedenfalls am vergangenen Mittwochnachmittag. Und dann tönt es im Murg-Auen-Park: «Ich bin ‹Biber the Kid›!» Biber ist der Star des Puppenspiels «Gesucht: Biber the Kid». Oder besser: Er wird zum Star. Anfangs noch zur Fahndung ausgeschrieben, weil er das Maisfeld von Bauer Krummenacher geplündert hat, freundet sich dieser schlussendlich mit dem liebenswerten Biber an. Auf dem Weg dahin versteckt sich der Störenfried vor «Schlauri und Schlauri», zwei sarkastischen Inspektoren, die dem Biber den Kampf ansagen, führt Krummenacher geschickt an der Nase herum und trällert hier und da ein Liedchen über das gestresste Verhalten der Menschen um ihn herum.

«Biber liefert Stoff zum Nachdenken»

Hinter der lispelnden Stimme von «Biber the Kid» steckt Puppenspielerin Rahel Wohlgensinger. Zusammen mit Giuseppe Spina verkörpert sie die sechs Charaktere des Stücks. Regie führt Simon Engeli. Sie alle sind Teil des Teams der Theaterwerkstatt Gleis 5. In Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum und Pro Natura Thurgau haben sie das Projekt auf die Beine gestellt. Die Idee einer Produktion zum Thema Biber hatte Wohlgensinger schon länger im Kopf. «Der Biber ist ein faszinierendes Tier und liefert Stoff zum Nachdenken», sagt sie. «Genauso wie wir Menschen gestaltet er die Landschaft und ist ein Feind vieler.» So solle das Puppenspiel nebst Gelächter auch für Diskussionen sorgen.

Und unterhalten wird an diesem Mittwochnachmittag jeder. «Ist das etwa lustig?», fragt Guisi nach einem Lacher aus dem Publikum. Ist es. Und nicht nur für die Kinder, die in den ersten Reihen sitzen. Auch deren Eltern auf den hinteren Bänken scheinen sich prächtig zu amüsieren. Da stört auch der plötzlich einsetzende Regen nicht. Jacke montiert, Regen ignoriert. «Wir haben bisher durchwegs positive Rückmeldungen bekommen», sagt Wohlgensinger. Ihr Wunsch sei es, das Stück auch an anderen Biberschauplätzen zu zeigen. Dass das Stück draussen aufgeführt werden sollte, sei von Anfang an klar gewesen. «Man hat das Gefühl, wirklich im Zuhause von ‹Biber the Kid› gelandet zu sein», sagt eine Mutter nach der Aufführung.

Weitere Vorstellungen: Mi, 18. und Mi, 25. April, Tickets: karten@theaterwerkstatt.ch

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