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FRAUENFELD: Asbestgefahr: Thurgauer Verwaltung verlegt Arbeitsplätze

Mehr als 70 Arbeitsplätze der kantonalen Verwaltung in der Liegenschaft Bahnhofstrasse 55 in Frauenfeld werden verlegt. Dabei handelt es sich um eine vorsorgliche Massnahme, weil bei der Sanierung des Gebäudes Asbest festgestellt worden sei.
Das Gebäude des Amts für Umwelt und der Kantonspolizei ist wegen möglicher Asbestgefahr gesperrt. (Bild: Sebastian Keller)

Das Gebäude des Amts für Umwelt und der Kantonspolizei ist wegen möglicher Asbestgefahr gesperrt. (Bild: Sebastian Keller)

Bis zum jetzigen Zeitpunkt bestand für die Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung keine gesundheitliche Gefährdung. Das zeigten die laufend durchgeführten Messungen. Weil eine Gefahr der Gesundheit im Zuge der weiteren Sanierungsmassnahmen des Gebäudes an der Bahnhofstrasse in Frauenfeld nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, wurde entschieden, die Arbeitsplätze zu räumen, wie es weiter in einer Mitteilung von Donnerstagmittag heisst. Das Risiko einer Gefährdung durch Asbestfasern könne nicht mehr ausgeschlossen werden.

In der entsprechenden Liegenschaft in der Nähe des Bahnhofs Frauenfeld ist der Kanton mit dem Amt für Umwelt, mit der Polizei und mit einem Depot des Historischen Museums eingemietet. Der Umfang der Sanierung ist so umfassend, dass ein weiterer Betrieb im Haus nicht möglich ist, wie der Versicherungskonzern AXA in einer Mitteilung schreibt. Deshalb habe sich die Immobilienbewirtschaftung des kantonalen Hochbauamtes beschlossen, das betroffene Personal der kantonalen Verwaltung in den kommenden Tagen in anderen Büroräumlichkeiten unterzubringen. Die 44 Arbeitsplätze des Amtes für Umwelt werden in das Gebäude der ehemaligen Maschinenfabrik Müller-Martini nach Felben verlegt, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Die rund 30 Arbeitsplätze der Kantonspolizei werden temporär in Räumlichkeiten an der Schmidgasse 7 in Frauenfeld verlegt - in das Gebäude, in dem auch die "Thurgauer Zeitung" eingemietet ist. Zwei weitere Arbeitsplätze des Historischen Museums können kurzfristig in anderen Räumlichkeiten der kantonalen Verwaltung platziert werden. Die neuen Räumlichkeiten sind als Zwischenlösung für vorerst ein halbes Jahr vorgesehen. Ein Augenschein vor Ort zeigt, dass der Umzug bereits im Gange ist.

Die AXA geht davon aus, dass die Sanierung der Liegenschaft rund sechs Monate dauert. Diese wird durch ausgewiesene Spezialisten durchgeführt, wie es in der Mitteilung. Dabei werden alle nötigen Sicherheitsvorschriften eingehalten und regelmässig Messungen vorgenommen. Die Nachbarliegenschaften werden durch die Sanierung nicht gefährdet. (seb.)

Die Liegenschaft befindet sich an der Bahnhofstrasse 55 in Frauenfeld. (Bild: Sebastian Keller)

Die Liegenschaft befindet sich an der Bahnhofstrasse 55 in Frauenfeld. (Bild: Sebastian Keller)

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