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FRAUENFELD: Alois «Wisi» Frei zum Baron gekürt

Landvogt Hauser zu Frouwenfeld, Hugo Götz, und die Barone und Baronessen haben am Bechtelistag an der 13. Tagsatzung des Hütewiler Landadels Alois «Wisi» Frei in den Hüttwiler Landadelsstand erhoben.
Umringt von Baronen und Baronessen: Landvogt Hauser erhebt mit dem Degenschlag Alois «Wisi» Frei in den Hüttwiler Landadel. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Umringt von Baronen und Baronessen: Landvogt Hauser erhebt mit dem Degenschlag Alois «Wisi» Frei in den Hüttwiler Landadel. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Im Jahre 1798 sei er aus dem Schloss Frauenfeld vertrieben worden, blendete Landvogt Hauser zur Begrüssung der Barone und Baronessen an der Tagsatzung im ehrwürdigen Haus zum Goldenen Kreuz zurück. Doch im Jahr 2005 sei er wieder vom Himmel herabgestiegen. Seither ist der Landadel zu Hütewiler mit Landvogt Hauser, im aktuellen Leben Professor Hugo Götz, wohnhaft in Frauenfeld, ein fester Bestandteil des Frauenfelder Bechtelistages. Wie es sich gehört, nahmen die Barone und Baronessen in standesgemässer Runde das Mahl ein: Frauenfelder Salziss, Kartoffelsalat, grüner Salat, Wasser oder Wein von roten Trauben, gereift am Südhang des Seebachtales.

In den Adelsstand kann nur aufgenommen werden, wer sich in und um Hüttwilen verdient gemacht hat und nur, falls die Hoheiten einstimmig dafür sind.

Alois «Wisi» Frei, seit knapp 40 Jahren Wirt im «Hirschen Hüttwilen», Jäger und kameradschaftliche sowie hilfsbereite Integrationsfigur des Seebachtals, wurde für seine Verdienste mit dem Adelsschlag in den Adelsstand erhoben. «Die Zeit läuft nur vorwärts, nicht rückwärts. Vor 750 Jahren waren unsere Vorfahren unterwegs in den Kreuzzügen. Im Namen der christlichen Religionen wurde gemordet und wurden die Gebiete erweitert. Noch heute sind sich die drei monotheistischen Religionen - Juden, Christen, Muslime, noch immer nicht einig», sagte Landvogt Hauser, Hugo Götz. Er mahnte, sich stets mit Vernunft weiterzuentwickeln mit dem Hinweis: «Gefährlich sind die Denker, die zu wenig atmen.»

Die Hoheiten mischen sich unters Volk

Als Gastredner entführte Pilger und Weltenbummler Otti Schmid aus Hemishofen, früher Flugkapitän bei der Swissair, auf seine Wanderung nach Santiago de Compostela. An der Tagsatzung wurde auch kräftig gesungen und bei Anbruch der letzten Stunde vor Mitternacht zogen die Hoheiten aus in die einschlägigen Lokale des Frauenfelder Adels und Volkes. (kü)

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