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FRAUENFELD: Abenteuer und Rätsel: Escape Room eröffnet im "Houdini's Quest"

Am kommenden Montag öffnet ein weiterer Escape Room seine Türen. In «Houdini’s Quest» warten eine Menge Abenteuer und Rätsel. Hinter dem Projekt steht das Team von Francis Voirol und Dominic Bernath.
Christine Luley
Das Team hinter «Houdini’s Quest» in einem der vier Escape Rooms: Alexandra Marasco, Nathalie Aeberli, das Ehepaar Rahel und Francis Voirol sowie Dominic Bernath. (Bild: Donato Caspari)

Das Team hinter «Houdini’s Quest» in einem der vier Escape Rooms: Alexandra Marasco, Nathalie Aeberli, das Ehepaar Rahel und Francis Voirol sowie Dominic Bernath. (Bild: Donato Caspari)

Christine Luley

frauenfeld

@thurgauerzeitung.ch

Das Ehepaar Francis und Rahel Voirol, bekannt durch ihr Weihnachtsvarieté in Herdern, haben mit «Houdini’s Quest» etwas Neues angepackt. Auslöser war ein Geburtstagsgeschenk von Arbeitskollegin Natalie Aeberli. Doch der Besuch eines Escape Rooms (siehe Kasten) in Zürich begeisterte Francis Voirol nicht.

Der Chemielaborant und Zauberer fand, «das kann man besser machen». Gesagt, getan. Gemeinsam mit seinem Team hat er innerhalb von sieben Monaten mit viel handwerklichem und technischem Geschick vier Räume an der St. Gallerstrasse in Frauenfeld eingerichtet.

Auch das Mobiliar und die Geräte sind original

Die Ausstattung ist realitätsgetreu und die Atmosphäre stimmig. Eingebettet in eine spannende Geschichte gelingt es den Teilnehmenden in einem Laborraum zu verhindern, dass der Menschheit grosser Schaden zugefügt wird. Francis Voirol hat für die Umsetzung Mobiliar und nicht mehr benötigte originale Geräte von seinem Arbeitsplatz einbaut. Denn die Forschungsabteilung der Firma Givaudan zieht von Dübendorf in einen Neubau nach Kemptthal. Erst hatte er die Idee, für die Übergangszeit im alten Gebäude für die Angestellten einen Escape Room zu bauen. Doch der Aufwand für die kurze Zeitspanne erschien zu gross. Auf der Suche nach einer geeigneten und bezahlbaren Liegenschaft wurde Voirol in Frauenfeld im Lady Lederwaren Gebäude fündig. «Wir sind sehr glücklich über die zur Verfügung stehenden 240 Quadratmeter», sagt er.

Francis Voirol konnte bei den Arbeiten auf seine Erfahrungen beim Aufbau von Ausstellungen für das Historische Museum zurückgreifen. In Dominic Bernath, Zaubererkollege und Elektroingenieur, fand er eine ideale Ergänzung, Rahel Voirol, Alexandra Marasco und Natalie Aeberli vervollständigen das Team.

Bei der gemeinsamen Suche in den Räumen fühlt man sich ein wenig wie auf den Spuren von Hercule Poirot. Doch logisches Denken reicht nicht, es warten praktische Aufgaben und für die Lösung bleiben nur 60 Minuten. «Es braucht den Zeitdruck, man wird dadurch angetrieben», erklärt Francis Voirol. Beruhigend ist, dass die Suchenden in den «Fluchträumen», ausser im Gefängnis, nicht wirklich eingesperrt sind. Wie sich wohl anfühlt, unschuldig in einer Zelle zu sitzen? Gelingt es, sich von den Handschellen zu befreien, zu fliehen und die eigene Unschuld zu beweisen? Die Spieler werden vom Betreuerteam mit der Kamera überwacht und erhalten gegebenenfalls Tipps.

Harry Houdini, der Namensgeber des Escape Rooms, war ein weltberühmter Zauber- und Entfesselungskünstler des frühen 20. Jahrhunderts. Für seine Spurensuche hat das Team ein originales Kleintheater integriert. Ein Plakat zeigt den Illusionisten gefangen, mit Handschellen gefesselt in einer mit Wasser gefüllten Milchkanne. Was da wohl auf die Besucher wartet? Denn: Auf der Bühne steht tatsächlich eine Milchkanne mit Ketten.

www.houdinis.ch

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