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FRAUENFELD: 348 Unterschriften als Rückendeckung

Wegen Lärmklagen und neuer Regeln für Anlässe im Murg-Auen-Park liess das OK das Out in the Green Garden 2017 ins Wasser fallen. Jetzt hat es eine Petition eingereicht – nebst einem Gesuch für 2018.
Samuel Koch
Stadtschreiber Ralph Limoncelli nimmt die Petition von David Nägeli, OK-Mitglied von Out in the Green Garden, entgegen. (Bild: Samuel Koch)

Stadtschreiber Ralph Limoncelli nimmt die Petition von David Nägeli, OK-Mitglied von Out in the Green Garden, entgegen. (Bild: Samuel Koch)

Sie haben sich mehr erhofft als die 348 Unterschriften, die das OK des Out in the Green Garden innert rund fünf Wochen online gesammelt hat. Doch die Petition sei primär dafür da, um in der Bevölkerung Rückhaltung zu erfahren und ein Zeichen zu setzen. «Es ist nicht das zentrale Mittel, um nach der heurigen Absage im nächsten Jahr wieder ein Festival durchzuführen», sagt OK-Mitglied David Nägeli, als er die Bittschrift am Dienstag in Eigenregie an Stadtschreiber Ralph Limoncelli übergibt. Vielmehr sei es ein ergänzendes Mittel nebst der Interpellation von drei CH-Gemeinderäten, die an der gestrigen Gemeinderatssitzung diskutiert worden ist (siehe Infokasten).

Unabhängig vom Ausgang der Gespräche hat die Stadt mit der Beantwortung auf die Interpellation sowie den neuen Leitplanken für Sonderveranstaltungen im Murg-Auen-Park gehandelt, nachdem Anwohner nach dem Freiluftfestival 2016 mit über 3000 Besuchern wegen Lärms klagten. So dürfen zukünftig noch maximal tausend Besucher ans Out in the Green Garden gehen, bodenbelastende Bauten nur noch auf befestigten Bereichen erstellt oder Musik während der Auf- und Abbauzeit nur «in sehr gedämpfter Lautstärke» gespielt werden.

Betreffend vorzeitiger Absage des Festivals 2017 will David Nägeli nichts von einer Trotzreaktion wissen: «Die Stadt hat die neuen Leitplanken zu einem Zeitpunkt bestimmt, als wir schon mitten in den Vorbereitungen steckten.» Des Weiteren hätten die Leitplanken den Mindestrahmen für die Durchführung ignoriert. Dieser sei der Stadt im Voraus auch so kommuniziert worden.

Nun nimmt das OK für 2018 einen neuen Anlauf, «auch weil wir viel positive Rückmeldungen erhielten». Deshalb hat das OK Anfang August beim Amt für Kultur ein neues Gesuch eingereicht. «Wir haben auf eine Lösung innerhalb der Leitplanken fokussiert, die auch auf Erkenntnisse aus Vorgesprächen baut», sagt Nägeli und gibt sich optimistisch, dass die Bewilligung erteilt wird. Denn das «Out in the Green Garden» sei möglich, auch mit den neuen Regeln. Über Einzelheiten aus dem Gesuch gibt er hingegen wenig preis. Obwohl am Standort Murg-Auen-Park festgehalten wird, sei mittels Ideen mit weniger Lärmemissionen zu rechnen. Nun prüft der Stadtrat das neue Gesuch, und er hat sechs Monate Zeit, um auf die Petition zu antworten.

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

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